
25.07.2026. Wieder ein Attentat in Berlin und diesmal auf den CSD-Berlin.
Wieder einmal muss Religion herhalten, um Gewalt gegen Menschen auszuüben, die als Feinde erklärt wurden. Wider einmal wird Religion missbraucht, um Gewalt zu rechtfertigen, wie schon seit tausenden von Jahren.
Ich wurde evangelisch getauft, katholisch erzogen, habe die Kirche, durch eine Erklärung verlassen und ich betrachte heute Religion nur aus wissenschaftlicher Sicht.
Ich habe das alte und neue Testament gelesen und den Koran und das gegeneinander.
Nirgendwo konnte ich einen Passus finden, der aussagt, dass man den Nächsten so hassen soll, wie sich selbst.
Alle Religionen sprechen von Liebe, von Nächstenliebe und Mitgefühl. Alle Religionen schildern Gewalt nicht als Aufruf, sondern als Warnung.
In der Bibel steht: Liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst.
Dein Nächste, ist der Mensch, der neben Dir steht, neben Dir sitzt und neben Dir liegt. Der Nächste ist ständig wechselnd, mal ein Verwandter, mal ein Freund, mal ein Bekannter, mal ein Kollege, mal ein Nachbar oder mal die Person, die gerade, mit Dir, an der Kasse steht.
Auch der Koran kennt vergleichbare Verse.
Religion rechtfertigt keine Gewalt, weder gegen Andersdenkende, noch gegen Homosexuelle. Wer Religionen als Rechtfertigung nutzt, hat die Religionen nicht verstanden oder wollte sie nicht verstehen.
Meine Gedanken sind bei den Menschen, die wieder einmal Opfer von fehlgeleiteten, religiösen Fanatikern geworden sind, die glauben, irgendein Gott würde das gutheißen, was sie anderen Menschen antun.

