
Wirtschaftswachstum
Es gibt kaum Politiker*innen, die nicht von Wirtschaftswachstum sprechen, als wäre das die heilige Kuh, die alle Probleme lösen würde.
Tatsächlich entsteht ein Wirtschaftswachstum, dadurch, das immer mehr, für immer mehr Abnehmer produziert wird. Ein Kunde eines Unternehmens bestellt also entweder immer mehr der Produkte oder das Unternehmen findet ständig neue Kunden.
Produktion
Deutschland ist eine alternde Gesellschaft. Allein in den nächsten Jahren geht der gesamte 60. Jahrgang in Rente und Pension und das sind rund 7. Millionen Menschen. Diese Menschen fehlen in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen, im Handel und im Handwerk. Diese Menschen fallen also aus den Wachstumsplanungen heraus, denn sie produzieren nicht und sie konsumieren immer weniger. Dort, wo hätte Wachstum entstehen können, wie z.B. bei der Solarindustrie oder der Produktion von Stromspeicher, hat China die Führung übernommen, weil Deutschland sich weigerte, das Potenzial zu erkennen.
Das Problem der alternden Gesellschaft ist aber kein reines deutsches Problem, sondern betrifft nahezu alle Länder der Welt.
Wo derzeit ein Wachstum besteht, ist in der Rüstungsindustrie. Um aber ein Wachstum, in dem Bereich, zu generieren, braucht es Kriege und größere militärische Konflikte. Will man dort ein langfristiges Wachstum, ist es unerlässlich, Konflikte immer wieder anzuheizen und das kann niemand ernsthaft wollen.
Rohstoffe
Deutschland ist ein rohstoffarmes Land und ist daher auf Lieferungen der Rohstoffe angewiesen.
Die meisten Rohstoffe, die verarbeitet werden, sind endlich. Weder Gold noch Öl, usw. entstehen neu. Knappe Rohstoffe erhöhen die Beschaffungskosten, denn auch die Kosten für die Gewinnung der Rohstoffe steigen. Gerade Deutschland müsste sich daher auf die Entwicklung und den Einsatz von Ersatzstoffen konzentrieren.
Nicht nur, dass die Rohstoffe sich immer weiter verknappen, sondern auch der Abbau und die Transporte werden verhindert, da viele Rohstoffe aus Regionen kommen, in den es militärische Konflikte gibt. Gleichzeitig zerstört der Abbau, der immer schwieriger wird, die Umwelt.
Auch die Rohstoffbeschaffung verhindert damit ein wirtschaftliches Wachstum.
Umweltzerstörung
Der Abbau von Rohstoffen, die zur Produktion benötigt werden, zerstört, auf der ganzen Welt, die Umwelt und damit die Lebensgrundlage von Mensch und Tier. Intakte Naturgebiete verschwinden, zurückbleiben Kraterlandschaften und verseuchte Gebiete, die, über Jahrzehnte, renaturiert werden müssen und damit erhebliche Kosten verursachen.
Das von Politik gewollte Wachstum stagniert bereits seit 4 Jahren und die obigen Gründe sind die Ursache. Die Zeit des Wachstums ist vorbei und was uns wichtiger sein sollte, ist Nachhaltigkeit und Kontinuität. Immer mehr, immer weiter, ist vorbei.

