
Die Merz-Regierung hat angekündigt, die Reichensteuer zu erhöhen, aber die Reichen werden nicht zur Kasse gebeten.
Als Reichensteuer bezeichnet man den höchsten Satz der Einkommenssteuer mit derzeit 45 %.
Einkommenssteuer wird aus Arbeitseinkommen gezahlt und ist keine Vermögenssteuer.
Der reichste Deutsche ist Klaus-Michael Kühne, von der Firma „Kühne und Nagel“. Der Zweitreichste ist Dieter Schwarz, Gründer der Firma Lidl.
Glaubt jemand wirklich, dass Herr Kühne noch selbst in seinen LKWs sitzt und Umzüge fährt und sich daraus ein Arbeitseinkommen ergibt? Der Herr Schwarz. Hat ihn schon jemand mal an einer Lidl-Kasse gesehen oder beim Paletteneinräumen?
Keine der beiden Herren generiert sein Einkommen aus Arbeitseinkommen, sondern aus Firmengewinnen, Aktienhandel, usw. und kommt daher gar nicht in die Verlegenheit, eine Reichensteuer zahlen zu müssen.
Die „Reichensteuer“ wird ab einem Arbeitseinkommen von 277.826 Euro jährlich, für Singles, gezahlt, während ein Paar erst ab über 500.000 Euro Reichensteuer zahlt. Die Steuer betrifft rund 150.000 Personen, nur eben nicht die Reichsten in Deutschland, die auch weiterhin mit einer Abgeltungssteuer von 25 % davon kommen.
Die große Verkündigung, dass die Reichensteuer angehoben wird, ist Augenwischerei, denn zur Kasse werden die Menschen gebeten, die man durchaus als Wohlhabend bezeichnen kann aber eben nicht die, die wirklich reich sind.

