
Am 06. September 2026 sind Wahlen in Sachsen-Anhalt und am 20. September 2026 in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
Diskutiert wird ausschließlich die Wahl in Sachsen-Anhalt, denn nur dort ist die AfD so stark, dass sie möglicherweise den Ministerpräsidenten stellen werden.
Es wurde über das Wahlprogramm der AfD diskutiert, aufgezeigt, welche Nachteile Bürger und das Land Sachsen-Anhalt haben könnten und wahrscheinlich auch werden, aber auch, welche Teile aus dem Wahlprogramm als Verfassungswidrig bzw. nicht umsetzbar angesehen werden können.
Kurz und gut, man hat das, was die Wahl bedeutet, in verschiedenen Fernsehsendungen genauso, mehr oder weniger umfassend, besprochen, wie in den sozialen Netzwerken. Dabei wurde auch deutlich gemacht, wie wichtig die Nichtwähler sind, die letztendlich darüber entscheiden, wer die Wahl gewinnen wird.
Die Menschen wurden, in den sozialen Netzwerken, von Bots und Fakeprofilen bombardiert und es wird die Aufgabe der Datenanalysten sein, herauszufinden, wie viel Einfluss die auf die Wahlentscheidung gehabt haben.
Die Menschen haben also alles rauf und runter diskutiert, sich jede noch so absurde Meinung angehört, sich Talkshows angesehen, die mehr Selbstdarstellung und Show als Talk waren und wieder rauf und runter diskutiert. Zwischendurch dann Äußerungen von Prominenten, Politologen, Wissenschaftlern und Journalisten, die ebenfalls diskutiert worden sind.
Dabei mußte man umgehen mit Beleidigungen und Bedrohungen, sowie Entgleisungen, wie einem Arzt oder einem CDU-Politiker.
Inzwischen hat man den Eindruck, als wären die Menschen froh, wenn sie endlich ihr Kreuz auf dem Wahlzettel machen können, denn viele haben inzwischen das Gefühl, das alles gesagt wurde, was zu sagen wäre.
In der Vergangenheit hat man dann auch kaum noch über Wahlen geredet, sich höchstens mal über die Zusammensetzung der Landesregierung gewundert. Diesmal wird das anders sein. Über 60 % der Menschen, in Sachsen-Anhalt, werden froh sein, wenn die AfD nicht den nächsten Ministerpräsidenten stellt und 40 % werden jubeln, wenn sie es tun. Der Übergang zum normalen Alltag dürfte nur dann eintreten, wenn die AfD keine Landesregierung stellt, ansonsten wird uns das Thema noch die nächsten 5 Jahre beschäftigen, denn, in dem Fall, hat die Wahl Konsequenzen, für jeden Bürger, egal, ob dieser die AfD gewählt hat, eine andere Partei gewählt hat oder gar nicht wählen war.
Letztendlich werden die Wähler und Nichtwähler den Ausgang der Wahl entscheiden. Die Entscheidungen werden auf dem Wahlzettel getroffen und nicht in Fernsehshows oder in den sozialen Netzwerken. Die Wähler werden real sein und keine Bots oder Fakeprofile.
Wir werden also sehen, wie die Wahlen ausgehen werden und welche Konsequenzen sich für wen ergeben werden und, bis dahin, ist wohl alles gesagt.

