
Heute diskutiert die EU über die Automobilindustrie, in der EU.
Die Automobilindustrie, in Deutschland, hat große Probleme und es werden Massenentlassungen stattfinden, die nicht nur die Automobilindustrie selbst betreffen, sondern auch ihre Zulieferer.
Dass das nicht nur in Deutschland so ist, sondern die gesamte EU betrifft, hat man kaum im Blick.
Die gesamte Fahrzeugindustrie hat die Wende verschlafen. Während in der EU auf Verbrennermotoren gesetzt wurde und wird, steigt die Nachfrage nach E-Fahrzeugen rasant an. Bereits 40 % aller Neufahrzeuge, in der EU, sind E-Fahrzeuge. Ein Grund dafür sind die erheblichen Kosteneinsparungen beim Betrieb der Fahrzeuge (als Zahlen werden bis zu 1000 Euro im Jahr angegeben). Die Hersteller, in der EU, bleiben auf ihren Verbrennerfahrzeugen sitzen.
Es gibt aber auch noch weitere Probleme, die zum Niedergang der Automobilindustrie, in Europa führen.
So werden die Zölle der USA genauso genannt, wie das Verbot der Einführung von Verbrennerfahrzeugen, in einige Länder.
Im EU-Parlament wird ausdrücklich VW kritisiert, die sich auf die Manipulation von Fahrzeugen zur Verschleierung des tatsächlichen Kraftstoffverbrauchs und der Abgase, konzentriert hat, statt das Geld in die Forschung zu E-Fahrzeugen zu stecken.
Während die konservativen Parteien auch weiterhin auf Verbrennermotoren setzen und es „Technologieoffenheit“ nennen, dabei auch weiterhin am Markt vorbei produziert werden soll, suchen die Automobilkonzerne nun ihr Heil in der Produktion von Waffen und Waffensysteme und E-Fahrzeuge bleiben dabei eine Nischenproduktion.
Richtig ist, dass die weltweiten kriegerischen Konflikte zunehmen und damit auch der Bedarf an Waffen und Waffensystemen und richtig ist auch, dass Europa, wie auch im Parlament festgestellt, sich nicht mehr zu 100 % auf die USA verlassen kann, also eine Verteidigungsfähigkeit, ohne die USA, gedacht werden muß. Aber, sich stärker auf Waffen zu konzentrieren, dabei an Verbrennermotoren festzuhalten und die Entwicklung von E-Fahrzeugen Ländern wie China zu überlassen, wird die Automobilindustrie, in Europa, nicht retten.
Gerade der unzureichende Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, im ländlichen Raum, macht die Menschen abhängig von Autos und die Nachfrage, nach kostengünstigen E-Autos kann, in Europa, nicht gedeckt werden.
Das Festhalten der konservativen Parteien an Verbrennermotoren beeinflusst, nach meiner Ansicht, auch das Kaufverhalten der konservativen Menschen in der EU, nur lohnt es sich immer weniger, für die Autoindustrie, diese auch zu produzieren, was dann auch die Verkaufspreise in die Höhe schnellen lässt.
Die Entwicklung der Automobilindustrie und das Verschlafen der Entwicklung neuer Technologien, sowie der Weltmarkt, wird für das Sterben des Industriezweigs in Europa, mit Millionen Arbeitslosen aus Industrie und Zulieferung sorgen.

