Warum unter unseren Artikeln ein Unterstützungsformular steht
Mit Druckbrot Geld zu verdienen, war nie der Plan. Das Magazin entstand aus dem Wunsch, Texte, Analysen, Satire und politische Haltung an einem gemeinsamen Ort zusammenzubringen. Ein Geschäftsmodell spielte dabei ungefähr dieselbe Rolle wie eine Kleiderordnung für den Weltuntergang.
Ebenso klar war von Anfang an, dass eine solche Seite nicht kostenlos betrieben werden kann. Ein Online-Magazin braucht Technik, Speicherplatz, Software, Wartung und Werkzeuge, deren Entwickler erstaunlicherweise Geld verlangen. Hostinganbieter akzeptieren bislang weder Haltung noch überzeugende Argumente als Zahlungsmittel. Eine bedauerliche Lücke im Wirtschaftssystem.
Damit haben wir kein Problem. Hobbys kosten Geld. Antifaschismus kostet Zeit und Geld. Druckbrot ist ein Projekt, in das wir beides investieren, weil wir möchten, dass diese Seite existiert, wächst und technisch besser wird. Daran wird sich auch nichts ändern.
Was bereits von uns getragen wird
Konzeption, Gestaltung und technischer Aufbau der gesamten Seite wurden vollständig von uns übernommen. Würde man das Webdesign, die Einrichtung des Magazins und die laufende technische Entwicklung extern vergeben, wäre bereits eine erhebliche Summe zusammengekommen.
Hinzu kommen die laufenden Ausgaben für Hosting, kostenpflichtige Plugins, Lizenzen und technische Erweiterungen. Auch Wartung, Anpassungen, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung kosten Zeit. Diese Zeit taucht auf keiner Rechnung auf, bleibt allerdings ein realer Teil des Projekts.
Druckbrot ist für Leser frei zugänglich. Es gibt keine Bezahlschranke und keine kostenpflichtigen Artikel. Die laufenden Kosten verschwinden dadurch nicht. Sie werden bislang vollständig von uns getragen.
Was wir als Nächstes vorhaben
Druckbrot soll sich weiterentwickeln. Einige Erweiterungen sind bereits konkret geplant.
Für eigene Podcasts und Audioformate möchten wir eine professionelle Podcastsoftware anschaffen. Damit könnten wir Texte, Gespräche und eigene Beiträge als Audioinhalte veröffentlichen. Viele Menschen hören Inhalte lieber unterwegs, bei der Arbeit oder mit geschlossenen Augen. Letzteres ist angesichts des Weltgeschehens ohnehin eine nachvollziehbare Haltung.
Außerdem möchten wir eine Vorlesefunktion mit professionellen und natürlichen Stimmen einbauen. Eine solche Funktion erleichtert Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen, Leseschwierigkeiten, Erschöpfung oder wenig Zeit den Zugang zu unseren Artikeln. Zugänglichkeit sollte nicht davon abhängen, ob eine kostenlose Computerstimme einen politischen Text vorträgt wie die Bedienungsanleitung eines defekten Druckers.
Darüber hinaus bereiten wir eine größere gemeinsame Aktion vor, die Haltung aus dem Internet in das wirkliche Leben tragen soll. Mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht. Auch dabei entstehen Kosten für Material, Organisation, Technik und Versand.
Weitere Erweiterungen und gemeinsame Projekte werden folgen. Einige davon benötigen lediglich Zeit. Andere brauchen zusätzlich Software, Material oder externe Dienstleistungen. Das gehört zu einem wachsenden Magazin dazu, selbst wenn dessen politische Haltung erheblich besser entwickelt ist als sein Finanzierungsmodell.
Wozu das Unterstützungsformular dient
Unter jedem Artikel befindet sich ein kleines Formular, über das ihr Druckbrot bereits ab einem Euro unterstützen könnt. Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich. Der Betrag lässt sich frei wählen.
Mit diesen Beiträgen möchten wir die laufenden und kommenden Ausgaben etwas auffangen. Sie helfen bei Hosting, Software, technischen Erweiterungen, Zugänglichkeit und gemeinsamen Aktionen. Falls mehr zusammenkommt, als für ein einzelnes Vorhaben benötigt wird, steht es für die nächsten Ausgaben von Druckbrot zur Verfügung.
Wer Druckbrot finanziell unterstützen kann und möchte, hilft uns dabei, die Kosten aufzufangen und neue Vorhaben früher umzusetzen. Wer uns liest, teilt, kommentiert oder weiterempfiehlt, trägt ebenfalls dazu bei, dass dieses Magazin wächst.
Druckbrot wird auch weiterlaufen, wenn das Formular gelegentlich aussieht wie eine verlassene Bushaltestelle. Unterstützung macht den Betrieb allerdings etwas leichter und erweitert den Spielraum für neue Ideen.
Wer bereits etwas beigetragen hat, dem danken wir sehr.
Haltung bleibt unbezahlbar. Ihre Infrastruktur leider nicht.

