
Der Juni 2026 fing kühl und verregnet an, eigentlich ein ganz normaler Juni, aber das sollte nicht so bleiben.
Die normalen Temperaturen für den Monat Juni liegen, je nach Region bei 15 bis 23 Grad. Wettermeteorologen warnten aber bereits, das Mitte/Ende Juni das Wetter extrem warm werden könnte und sie behielten recht.
Bereits ab dem 24. Juni stiegen die Temperaturen, regional, über die übliche Norm und stiegen auch in den Folgetagen an. Meteorologen warnten vor einer Hitzeglocke, die sich bildet. Am 26. Juni wurde es dann deutlich, denn für die Folgetage wurden Temperaturen von 40 bis 41 Grad, in Deutschland, erwartet.
Während bereits am 27. Juni regionale Temperaturen von 41,3 Grad gemessen wurden, stieg am 28. Juni noch einmal die Temperatur 41,5 Grad. Wissen muss man, das Lufttemperaturen, weltweit, im Schatten gemessen werden und nicht etwa in der Sonne, wo die Temperaturen noch weitaus höher sind.
Während es in Wäldern, durch den Sonnenschutz der Bäume, kühler ist, speichern und reflektieren versiegelte Flächen die Hitze, sodass am Boden Temperaturen über 100 Grad gemessen werden können.
Die Folge dieser Hitze sind aufgerissene Straßen, deformierte Gleise und zerstörte Gleisbetten. Der öffentliche Nahverkehr mußte, an einigen Orten eingestellt werden und Straßen wurden gesperrt. Dort, wo noch Züge fuhren, entzündeten sich, in den Gleisbetten, die trockenen Pflanzen. Ebenso deformierten sich Straßenabsperrungen und Sitzgelegenheiten aus Plastik.
Für gesunde Menschen, bedeutet die Hitze bereits eine starke Belastung, für kranke und alte Menschen, wie auch für Kinder, ist eine solche Hitze lebensgefährlich und die Krankenhäuser, wie auch die Rettungsdienste, standen unter einer hohen Belastung. Die Temperaturen kühlten auch nachts nicht herunter und es kam, in einigen Regionen, zu Unwettern.
Musseen, Einkaufsläden, usw. hatten bereits einige Tage vor den Extremtemperaturen angekündigt, früher zu schließen oder gar nicht erst zu öffnen. Kernkraftwerke, die durch Flusswasser gekühlt werden, mussten gedrosselt und heruntergefahren werden.
Die Wetterdienste warnten, erteilten die üblichen Ratschläge, wie „viel trinken, wenig Bewegung und sich nicht im Freien aufhalten“, aber auf die weitergehenden Gefahren, wie aufgerissene Straßen, deformierte Gleise, verzogene Plastikgegenstände, wurde nicht gewarnt.
Bereits seit den 1970er Jahren warnten Wissenschaftler vor einer derartigen Entwicklung des Klimas, die sich stetig steigern werde, wenn wir den CO₂-Ausstoß nicht konsequent verringern.
Die Profitgier der Unternehmen und der Glaube, das Verbrennerfahrzeuge Freiheit bedeuten würden, ging vor Vernunft. Die Vorhersagen der Wissenschaftler werden, anhand der Klimaveränderungen, die vielerorts bereits klar sichtbar sind, bestätigt.
Die Merzregierung zeigt deutlich, dass sich an der Einstellung „Profit vor Vernunft“ nichts geändert hat und Katherina Reiche, ihres Zeichens Wirtschaftsministerin, gibt sich große Mühe, die Einstellung nicht nur zu bestätigen, sondern auch umzusetzen. Inzwischen redet sie von der Nutzung von Methan, das um ein Vielfaches stärker ist, als CO₂ und dazu noch unberechenbar. Methan entzündet sich bereits bei Kontakt mit der Luft. Methan wird bereits in großem Maße in der Massentierhaltung, bei der Entsorgung von Gülle und dem großflächigen Anbau von Reis, wie auch bei der Förderung von Gas und Öl, freigesetzt. Frau Reiche will aber auch das Methan nutzen, das sich, noch geschützt, in den Meeren befindet.
Wir steuern sehenden Auges auf eine Klimakatastrophe zu und statt zu handeln und Maßnahmen einzuleiten, die zwar nicht mehr die Klimaveränderungen aufhalten, aber sie abmildern könnten, macht die Regierung weiter, als ginge sie es nichts an oder, als gäbe es den Klimawandel nicht.
Der Klimawandel ist ein weltweites Problem, das nicht alleine, durch eine Regierung, gelöst oder gemildert werden kann. Steigende Meeresspiegel lassen Inseln und Küsten verschwinden, das ewige Eis taut ab, Berge fallen in sich zusammen und die Möglichkeit, Ackerbau zu betreiben, wird immer weiter abnehmen, sodass die Versorgung mit Lebensmitteln bald zu einem erheblichen Problem wird.
Deutschland muss mit gutem Beispiel vorangehen, China arbeitet bereits massiv am Problem „Klimawandel“ aber es muss global gehandelt werden. Eine Ministerin, wie Frau Reiche, können wir uns, bei den sichtbaren Veränderungen, nicht leisten, denn ihre Pläne würden die Veränderungen fördern und beschleunigen, statt stoppen.
Quellen:
Statistisches Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Klima/_inhalt.html
WWF, https://www.wwf.de/themen-projekte/klimaschutz/klimawandel
ntv, Wirtschaftsministerin Reiche fordert Überarbeitung der EU-Methanverordnung, https://www.n-tv.de/ticker/Wirtschaftsministerin-Reiche-fordert-Ueberarbeitung-der-EU-Methanverordnung-id31017158.html

