Die Unternehmensgruppe Theo Müller schließt Produktionsbereiche in Sachsen und Sachsen-Anhalt. In Rogätz sind rund 160 Beschäftigte betroffen, in der Schnittkäserei von Sachsenmilch in Leppersdorf ebenfalls rund 160.
Macht etwa 320 Menschen, deren berufliche Zukunft plötzlich ziemlich konkret auf dem Tisch liegt.
Und ja: Das ist derselbe Theo Müller hinter dem Konzern, zu dem auch Müllermilch gehört.

Politisch ist der Mann ebenfalls kein unbeschriebenes Milchfläschchen. Müller bestätigte wiederholte Treffen mit AfD-Chefin Alice Weidel und erklärte öffentlich, er interessiere sich für das AfD-Programm und ihre politischen Ansichten.
2024 wurde er noch deutlicher: „Alice Weidel ist eine Freundin“, sagte Müller über die AfD-Chefin und berichtete, dass sie ihn öfter besuche.
2026 wollte Müller gerichtlich dagegen vorgehen, dass Campact ihn als Unterstützer der AfD bezeichnet. Das Landgericht Hamburg wies seinen Eilantrag zurück und wertete die Aussage als zulässige Meinungsäußerung. Müller selbst betont allerdings, kein AfD-Mitglied zu sein, nicht an die Partei gespendet zu haben und CSU-Mitglied zu sein.
Und nun werden ausgerechnet Produktionsbereiche in Sachsen und Sachsen-Anhalt geschlossen.
Nein: Daraus folgt nicht, dass die AfD diese Schließungen verursacht hätte. Der Konzern nennt wirtschaftliche Gründe.
Meine Meinung?
Vielleicht sind die Zustände in diesen Regionen doch etwas suboptimaler, als es die rechte Stammtischplatte erzählt?
Nationalistische Parolen sanieren keine Fabriken. „Remigration“ modernisiert keine Produktionsanlagen. Kulturkampf schafft keine sicheren Arbeitsplätze.
Für Beschäftigte zählen Lohn, Sicherheit, Investitionen und eine Zukunft vor Ort – nicht der nächste Hetz-Remix darüber, wer angeblich an allem schuld sein soll.
So’n Mumpitz wird auch mit Müllermilch nicht bekömmlicher. 🥛🐻
.. ✊🐻🪓🔥
#AfDVerbotJetzt

