
Meine Fresse, was in der Epstein-Debatte alles durcheinandergeworfen wird.
Die Forderung nach Transparenz war nie das Problem. Problematisch wurde es dort, wo daraus ohne Belege Geschichten über die angebliche „jüdische Weltverschwörung“ gebastelt wurden.
Wer in Akten auftaucht, ist nicht automatisch schuldig. Politiker, Promis, Unternehmer oder Intellektuelle werden nicht durch Namensnennungen verurteilt. Dafür gibt es Ermittlungen und Gerichte.
Die Veröffentlichungen der letzten Monate haben allerdings mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet: fehlende Dokumente, Streit über Schwärzungen, nachgereichte Unterlagen und Zweifel an der Vollständigkeit.
Das eigentlich Ironische:
Bei politischen Gegnern reichen vielen schon Gerüchte für einen Schuldspruch. Geht es um das eigene Lager, wird plötzlich auf Rechtsstaatlichkeit gepocht.
Das ist ungefähr so glaubwürdig wie ein Brandschutzbeauftragter mit Flammenwerfer.
Und ausgerechnet der Trump-Regierung bei Transparenz blind zu vertrauen, ist ungefähr so klug wie einem Bankräuber den Tresorschlüssel anzuvertrauen.
Wer echte Aufklärung will, fordert dieselben Maßstäbe für alle. Ohne Fanclub. Ohne Feindbild. Ohne Stammtisch-Geseier.
Lasst eusch nicht vom Lagerdenken die Birne vernebeln.
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#AfDVerbotJetzt
