
AfD-Anhänger diskutieren gerne über Schule und Bildung, besonders dann, wenn es um die Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund geht.
Es wird behauptet, das die schlechte Bildung, die wir in Deutschland haben, ausschließlich an Menschen mit Migrationshintergrund liegt und nicht etwa an zu wenig Lehrkräften, zu vielen Unterrichtsausfällen und zu wenig Bildung im Elternhaus.
Wenn man sich einmal mit Bibliotheksangestellten und Mitarbeitern im Buchhandel unterhält, gleichzeitig mal bei Bekannten nach Büchern im heimischen Regal schaut, erkennt man schnell die wirklichen Probleme.
Kindern wird nicht mehr vorgelesen, ihr Interesse an Wissen wird nicht geweckt und, wenn man dann solche Kommentare liest

ist es kein Wunder, dass Kinder so schlecht in der Schule abschneiden, ohne Abschluss die Schule verlassen. Eltern sind Vorbilder und wer Kindern ein schlechtes Vorbild ist, wird kaum etwas von seinen Kindern erwarten können.
Nicht die Kinder mit Migrationshintergrund sind das Problem, sondern die allgemein mangelhafte Bildung in Deutschland.
Gerade Kinder aus bildungsfernen Haushalten brauchen besondere Förderungen, kleine Klassen und Nachhilfe und das betrifft alle Kinder und eben nicht nur Kinder aus Haushalten mit Migrationshintergrund.

