Ein wachsendes Archiv
Kein Tag ohne Erinnerung
Jeden Tag erinnern wir an Menschen, die sich widersetzten, an Opfer rechter Gewalt und an Entscheidungen, deren Folgen bis in unsere Gegenwart reichen.
Oktober: die Ereignisse
12. Oktober
Willi Graf wird hingerichtet
Willi Graf gehörte zum inneren Kreis der Weißen Rose, vervielfältigte Flugblätter und suchte Kontakte zur Ausweitung des Widerstands. Nach Monaten der Verhöre und Haft ließ ihn die NS-Justiz am 12. Oktober 1943 im Gefängnis München-Stadelheim hinrichten.
13. Oktober
Hans-Jürgen Graf von Blumenthal wird hingerichtet
Nach dem gescheiterten Umsturzversuch wurde Blumenthal verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Am 13. Oktober 1944 wurde er in Plötzensee hingerichtet.
Roland von Hößlin wird hingerichtet
Hößlin wurde nach dem Scheitern des Umsturzes verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Am 13. Oktober 1944 wurde er in Plötzensee hingerichtet.
20. Oktober
Adolf Reichwein wird hingerichtet
Der Pädagoge und Sozialdemokrat Adolf Reichwein arbeitete im Kreisauer Kreis an Konzepten für Bildung, Gesellschaft und Staat nach dem Ende der NS-Diktatur. Nach einem Treffen mit Vertretern kommunistischer Gruppen wurde er festgenommen und zum Tode verurteilt. Am 20. Oktober 1944 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Eduard Brücklmeier wird hingerichtet
Nach dem 20. Juli 1944 wurde Brücklmeier verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Am 20. Oktober 1944 wurde er in Plötzensee hingerichtet.
24. Oktober
Karl Heinz Engelhorn wird hingerichtet
Engelhorn wurde nach dem gescheiterten Umsturz verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Am 24. Oktober 1944 wurde er in Brandenburg-Görden hingerichtet.
27. Oktober
Helmuth Hübener wird hingerichtet
Der 17-jährige Helmuth Hübener hörte verbotene ausländische Radiosender ab und verbreitete Flugblätter über den Kriegsverlauf und die Lügen der NS-Propaganda. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn zum Tode; am 27. Oktober 1942 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

