RENTNER AUS BOTTROP STOPPT GLOBALE ERWÄRMUNG MIT FACEBOOK-KOMMENTAR
Wissenschaftler fassungslos: Jahrzehntelange Klimaforschung offenbar durch Einsatz der Feststelltaste widerlegt

Bottrop. Die internationale Klimaforschung steht vor einem Wendepunkt. Ein 68-jähriger Rentner aus Bottrop hat am Dienstag mit einem einzigen Facebook-Kommentar offenbar das gelöst, woran Forschungseinrichtungen, Satellitenprogramme, Ozeanographen und Klimamodelle seit Jahrzehnten arbeiten.
Unter einem Beitrag über ungewöhnlich hohe Meerestemperaturen in der Niño-3.4-Region schrieb der Mann in Großbuchstaben:
„ES WAR 1976 AUCH SCHON MAL WARM!!!!!!!!!!!!“
Kurz darauf kam es nach übereinstimmenden Berichten in mehreren Forschungseinrichtungen zu hektischer Betriebsamkeit. Diagramme wurden erneut geprüft, Temperaturreihen verglichen, Modelle neu gestartet. In einem Institut soll ein Mitarbeiter minutenlang schweigend auf einen Ausdruck gestarrt haben, während ein Kollege murmelte: „Er hat zwölf Ausrufezeichen benutzt. Zwölf.“
Die bisherige Klimaforschung hatte sich vor allem mit Treibhausgasen, Ozeanströmungen, Rückkopplungseffekten, Strahlungsbilanzen und globalen Temperaturentwicklungen beschäftigt. Der sogenannte Ausrufezeichen-Faktor blieb dabei über Jahrzehnte unbeachtet. Genau darin könnte nun der entscheidende Fehler gelegen haben.
Nach ersten internen Einschätzungen beginnt Kohlendioxid ab acht Ausrufezeichen nachweislich zu zittern. Ab zehn Ausrufezeichen zieht sich der Jetstream beschämt nach Hause zurück. Bei zwölf Ausrufezeichen entschuldigen sich die Gletscher persönlich für die entstandenen Umstände und wachsen innerhalb weniger Stunden wieder nach.
Die Klimaforschung verschweigt diese Zusammenhänge offenbar seit Jahrzehnten.
Fachleute zeigen sich erschüttert. „Wir haben Milliarden in Messstationen, Forschungsschiffe, Satelliten, Datenreihen und Hochleistungsrechner investiert“, erklärte ein sichtbar mitgenommener Wissenschaftler. „Rückblickend wirkt das alles etwas übertrieben, wenn eine Feststelltaste und eine robuste Meinung aus Bottrop ausgereicht hätten.“
Der Bottroper selbst sieht seine Leistung gelassen. Gegenüber dieser Zeitung erklärte er, er habe lediglich ausgesprochen, was „man ja wohl noch sagen dürfen wird“. Auf die Frage, ob er weitere globale Probleme mit vergleichbarer Methode angehen wolle, verwies er auf seine laufenden Arbeiten zu Vulkanausbrüchen, Inflation und dem Zustand des deutschen Fernsehens.
Die internationale Fachwelt bereitet sich derweil auf weitere Kommentare vor. Besonders gefürchtet ist ein angekündigter Beitrag mit dem Titel: „FRÜHER HATTEN WIR AUCH WETTER“.
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