…ist rückwirkendes Allwissen.
Jahre nach einer Krise tauchen plötzlich Menschen auf, die ganz genau wissen,
was damals alles falsch war und welche perfekte Lösung es angeblich gegeben hätte.
was damals alles falsch war und welche perfekte Lösung es angeblich gegeben hätte.
Als Corona begann, stand die Welt vor einer Pandemie, die praktisch niemand aus eigener Erfahrung kannte.
Wer auf vergleichbare Erfahrungen zurückgreifen wollte, hätte die Spanische Grippe miterlebt haben müssen –
und wäre damals etwa 100 Jahre alt gewesen.
Wer auf vergleichbare Erfahrungen zurückgreifen wollte, hätte die Spanische Grippe miterlebt haben müssen –
und wäre damals etwa 100 Jahre alt gewesen.
Entscheidungen wurden deshalb mit dem Wissen getroffen, das damals verfügbar war –
nicht mit den Erkenntnissen von Jahren später.
nicht mit den Erkenntnissen von Jahren später.
Natürlich sollte man Maßnahmen kritisch hinterfragen. Kritik ist wichtig.
Was aber Mumpitz bleibt, ist die Behauptung, damals hätte es eine offensichtliche und risikofreie Musterlösung gegeben.
Rückwirkende Hellseherei ist eben keine Wissenschaft.
Sie ist nur einfacher als Entscheidungen zu treffen, wenn die Zukunft noch unbekannt ist.
Sie ist nur einfacher als Entscheidungen zu treffen, wenn die Zukunft noch unbekannt ist.
