Zitat von Admina R am 12. Oktober 2026, 22:42 Uhr
Als Kinder hatten wir sicher alle große Träume.
Ich wollte immer zur Polizei, was daran lag, dass mein Urgroßvater, den ich wirklich geliebt habe, bei der Berliner Polizei gewesen war, und seine Uniform im Schlafzimmerschrank hing. Alternativ wollte ich Staatsanwältin werden. Beide Träume blieben Kindheitsträume.
Später hatte ich dann den Traum, mal ein Jahr durch die USA und durch Großbritannien zu reisen, am liebsten mit einem Homecar. Ich habe viel von der Welt gesehen, aber auch den Traum habe ich mir nicht erfüllen können.
Nach und nach platzte jeder Traum, wie eine Seifenblase, bis man irgendwann gar keinen Traum mehr hatte.
Die meisten Träume verschwanden, weil Familie und Beruf wichtiger waren, später auch, weil das nötige Kleingeld fehlte.
Heute bestehen die meisten Träume nur noch aus dem, was man sich schnell und unkompliziert erfüllen kann, ohne, dass man den Traum als Ziel betrachtet, auf das man hinarbeitet, bereit ist, dafür zu verzichten.
Träume sind Schäume, heißt es, aber das müsste es nicht sein, auch, wenn nicht jeder Traum sich erfüllen kann.
Einen Traum als Ziel zu betrachten und sich anzustrengen, um das Ziel zu erreichen und es irgendwann erreicht zu haben, macht zufrieden. Ohne Ziel, ohne Traum, zu leben, bedeutet, das Leben vor sich hinzuleben, vielleicht gelegentlich daran zu denken, dass man ja eigentlich, im Leben, seine Träume hatte, und das Leben aber ziellos gelebt hat. Das sorgt spätestens im Alter für Frustration.
Das Leben ist irgendwann zerronnen, ohne dass sich auch nur ein Traum erfüllt hat.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Menschen so griesgrämig durchs Leben laufen.
Was aber hindert uns daran, im Alter damit zu beginnen, sich hinzusetzen, eine Liste zu schreiben, mit dem, was man gerne einmal tun würde, und sich dann zu bemühen, die Liste, nach und nach, abzuhaken?
Was würde auf meiner Liste stehen?
Ganz sicher, ein Hubschrauberflug über Berlin und ein Flug mit einem Flugzeug, denn ich bin noch nie geflogen. Auch ein Urlaub in Schottland gehört auf die Liste, genauso, wie ein Durchstreifen der Katakomben von Paris. Dazu käme der Besuch des Olsdorfer Friedhofs in Hamburg und des Wiener Zentralfriedhofs. Ein Urlaub auf einem Schiffshotel, in Sachsen, wäre schön, genauso wie ein Kurzurlaub auf einer Hallig in der Nordsee.
Im Grunde sind das alles nur kleine Träume, aber vielleicht das, was glücklich macht, eine innere Zufriedenheit schafft.
Vielleicht brauchen die Menschen einfach nur anfangen, wieder zu träumen, nochmals eigene Ziele zu entwickeln, wie damals, als man noch Kind war und das Gefühl hatte, die ganze Welt steht einem offen?

Als Kinder hatten wir sicher alle große Träume.
Ich wollte immer zur Polizei, was daran lag, dass mein Urgroßvater, den ich wirklich geliebt habe, bei der Berliner Polizei gewesen war, und seine Uniform im Schlafzimmerschrank hing. Alternativ wollte ich Staatsanwältin werden. Beide Träume blieben Kindheitsträume.
Später hatte ich dann den Traum, mal ein Jahr durch die USA und durch Großbritannien zu reisen, am liebsten mit einem Homecar. Ich habe viel von der Welt gesehen, aber auch den Traum habe ich mir nicht erfüllen können.
Nach und nach platzte jeder Traum, wie eine Seifenblase, bis man irgendwann gar keinen Traum mehr hatte.
Die meisten Träume verschwanden, weil Familie und Beruf wichtiger waren, später auch, weil das nötige Kleingeld fehlte.
Heute bestehen die meisten Träume nur noch aus dem, was man sich schnell und unkompliziert erfüllen kann, ohne, dass man den Traum als Ziel betrachtet, auf das man hinarbeitet, bereit ist, dafür zu verzichten.
Träume sind Schäume, heißt es, aber das müsste es nicht sein, auch, wenn nicht jeder Traum sich erfüllen kann.
Einen Traum als Ziel zu betrachten und sich anzustrengen, um das Ziel zu erreichen und es irgendwann erreicht zu haben, macht zufrieden. Ohne Ziel, ohne Traum, zu leben, bedeutet, das Leben vor sich hinzuleben, vielleicht gelegentlich daran zu denken, dass man ja eigentlich, im Leben, seine Träume hatte, und das Leben aber ziellos gelebt hat. Das sorgt spätestens im Alter für Frustration.
Das Leben ist irgendwann zerronnen, ohne dass sich auch nur ein Traum erfüllt hat.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Menschen so griesgrämig durchs Leben laufen.
Was aber hindert uns daran, im Alter damit zu beginnen, sich hinzusetzen, eine Liste zu schreiben, mit dem, was man gerne einmal tun würde, und sich dann zu bemühen, die Liste, nach und nach, abzuhaken?
Was würde auf meiner Liste stehen?
Ganz sicher, ein Hubschrauberflug über Berlin und ein Flug mit einem Flugzeug, denn ich bin noch nie geflogen. Auch ein Urlaub in Schottland gehört auf die Liste, genauso, wie ein Durchstreifen der Katakomben von Paris. Dazu käme der Besuch des Olsdorfer Friedhofs in Hamburg und des Wiener Zentralfriedhofs. Ein Urlaub auf einem Schiffshotel, in Sachsen, wäre schön, genauso wie ein Kurzurlaub auf einer Hallig in der Nordsee.
Im Grunde sind das alles nur kleine Träume, aber vielleicht das, was glücklich macht, eine innere Zufriedenheit schafft.
Vielleicht brauchen die Menschen einfach nur anfangen, wieder zu träumen, nochmals eigene Ziele zu entwickeln, wie damals, als man noch Kind war und das Gefühl hatte, die ganze Welt steht einem offen?
