Zitat von Admina R am 14. Oktober 2026, 20:00 Uhr[caption id="attachment_4856" align="aligncenter" width="638"]
Mit KI erstelltes Symbolbild[/caption]
Merz möchte nicht der Liebling der Nation werden und man kann davon ausgehen, dass er es auch nie war und nie wird.
Was Merz scheinbar aber nicht versteht, ist, dass es bei seinem Amt, nicht um persönliche Zuneigungen oder Abneigungen geht, sondern darum, dass Merz einen Eid, als Bundeskanzler, geschworen hat, der lautet:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Der Bundeskanzler schwört also darauf, seine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen.
Abgesehen davon, dass dieser Teil der Formel bereits veraltet klingt und modernisiert werden sollte, in:
"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle der Bürger Deutschlands widmen werden" ,
stellt sich die Frage, ob Kürzungen, in allen Bereichen, die die Bürger Deutschlands betreffen, wirklich auch zum Wohle sind.
Weiterhin heißt es: "..... seinen Nutzen mehren", übersetzt: dafür sorgen, dass es den Bürgern gut geht, "und Schaden von ihm wenden", also auch das Abwenden von gesellschaftlichen oder finanziellen Schäden, z.B. durch Armut und/oder Obdachlosigkeit.
Was die Wahrung des Grundgesetzes und die Gesetze betrifft, so hörte man im Innenausschuss zum Thema "Verfassungsschutz" vielfach, dass das mit dem Grundgesetz und den geltenden Gesetzen nicht in Einklang zu bringen ist. Darüber werden dann die Verfassungsrichter entscheiden müssen.
Mit der "Gerechtigkeit gegen jedermann üben", wird es dann wirklich kritisch. Der Knackpunkt ist hier "jedermann", also jedem Mann, jeder Frau, jedem Kind, einfach jedermann, egal, welche Staatsangehörigkeit, Religion, usw. muß sich darauf berufen können, Gerechtigkeit, gemäß dem Grundgesetz und den gültigen Gesetzen, erfahren zu dürfen, und das ohne jede Ausnahme.
Ist es gerecht, dass Menschen, die nach Deutschland wollen, an den Grenzen aufgehalten werden, obwohl sie das Recht haben, in Deutschland erst einmal Asyl zu beantragen? Oder ist es gerecht, dass es in Deutschland Menschen gibt, die sich von ihren Bankzinsen Villen leisten könnten, während bei den Schwächsten der Gesellschaft gekürzt wird? Unter Gerechtigkeit kann man es auch nicht einordnen, wenn Menschen ihr Leben lang gearbeitet haben, in den wohlverdienten Ruhestand gehen wollen und dann so getan wird, als wären 45 Arbeitsjahre noch viel zu wenig?
Mit Gerechtigkeit hat das wohl nicht viel zu tun und gerade für die Gerechtigkeit sollte sich der Bundeskanzler Deutschlands einsetzen, denn darauf hat er einen Eid abgelegt.
Was Merz übersieht, ist, dass sich "Ich will kein Liebling werden" und die damit verbundenen Handlungen, sich weniger auf seine Person auswirken, sondern vielmehr auf die CDU. Dass es so ist, kann man leicht an den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Berlin erkennen. In den beiden Bundesländern hat die CDU massiv verloren und das, weil Merz alles dafür tut, kein Liebling aller Deutschen zu werden.
Merz ist, als Bundeskanzler, austauschbar. Ist die CDU aber erst aus den Bundesländern, mehr oder weniger verschwunden, hat die AfD gesiegt, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, sich die CDU einzuverleiben oder sie zu vernichten. Die AfD muß also innerlich jubeln, dass Merz kein Liebling der Nation sein will und dafür auch alles tut, denn die Nation sucht sich ihren Liebling woanders und das, nach jetzigem Stand, bei der AfD.
Vielleicht sollte Merz sich seinen Amtseid rahmen lassen und diesen an möglichst vielen Orten aufhängen, damit er immer daran erinnert wird, wozu ihn der Eid verpflichtet.
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Quelle:
Tagesspiegel vom Merz pocht auf große Rentenreform: „Ich habe nicht die Absicht, der Liebling der Nation zu werden“" https://www.tagesspiegel.de/politik/merz-pocht-auf-grosse-reform-auch-das-ende-der-abschlagsfreien-fruhverrentung-macht-die-rente-gerechter-16156354.html
[caption id="attachment_4856" align="aligncenter" width="638"]
Mit KI erstelltes Symbolbild[/caption]
Merz möchte nicht der Liebling der Nation werden und man kann davon ausgehen, dass er es auch nie war und nie wird.
Was Merz scheinbar aber nicht versteht, ist, dass es bei seinem Amt, nicht um persönliche Zuneigungen oder Abneigungen geht, sondern darum, dass Merz einen Eid, als Bundeskanzler, geschworen hat, der lautet:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Der Bundeskanzler schwört also darauf, seine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen.
Abgesehen davon, dass dieser Teil der Formel bereits veraltet klingt und modernisiert werden sollte, in:
"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle der Bürger Deutschlands widmen werden" ,
stellt sich die Frage, ob Kürzungen, in allen Bereichen, die die Bürger Deutschlands betreffen, wirklich auch zum Wohle sind.
Weiterhin heißt es: "..... seinen Nutzen mehren", übersetzt: dafür sorgen, dass es den Bürgern gut geht, "und Schaden von ihm wenden", also auch das Abwenden von gesellschaftlichen oder finanziellen Schäden, z.B. durch Armut und/oder Obdachlosigkeit.
Was die Wahrung des Grundgesetzes und die Gesetze betrifft, so hörte man im Innenausschuss zum Thema "Verfassungsschutz" vielfach, dass das mit dem Grundgesetz und den geltenden Gesetzen nicht in Einklang zu bringen ist. Darüber werden dann die Verfassungsrichter entscheiden müssen.
Mit der "Gerechtigkeit gegen jedermann üben", wird es dann wirklich kritisch. Der Knackpunkt ist hier "jedermann", also jedem Mann, jeder Frau, jedem Kind, einfach jedermann, egal, welche Staatsangehörigkeit, Religion, usw. muß sich darauf berufen können, Gerechtigkeit, gemäß dem Grundgesetz und den gültigen Gesetzen, erfahren zu dürfen, und das ohne jede Ausnahme.
Ist es gerecht, dass Menschen, die nach Deutschland wollen, an den Grenzen aufgehalten werden, obwohl sie das Recht haben, in Deutschland erst einmal Asyl zu beantragen? Oder ist es gerecht, dass es in Deutschland Menschen gibt, die sich von ihren Bankzinsen Villen leisten könnten, während bei den Schwächsten der Gesellschaft gekürzt wird? Unter Gerechtigkeit kann man es auch nicht einordnen, wenn Menschen ihr Leben lang gearbeitet haben, in den wohlverdienten Ruhestand gehen wollen und dann so getan wird, als wären 45 Arbeitsjahre noch viel zu wenig?
Mit Gerechtigkeit hat das wohl nicht viel zu tun und gerade für die Gerechtigkeit sollte sich der Bundeskanzler Deutschlands einsetzen, denn darauf hat er einen Eid abgelegt.
Was Merz übersieht, ist, dass sich "Ich will kein Liebling werden" und die damit verbundenen Handlungen, sich weniger auf seine Person auswirken, sondern vielmehr auf die CDU. Dass es so ist, kann man leicht an den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Berlin erkennen. In den beiden Bundesländern hat die CDU massiv verloren und das, weil Merz alles dafür tut, kein Liebling aller Deutschen zu werden.
Merz ist, als Bundeskanzler, austauschbar. Ist die CDU aber erst aus den Bundesländern, mehr oder weniger verschwunden, hat die AfD gesiegt, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, sich die CDU einzuverleiben oder sie zu vernichten. Die AfD muß also innerlich jubeln, dass Merz kein Liebling der Nation sein will und dafür auch alles tut, denn die Nation sucht sich ihren Liebling woanders und das, nach jetzigem Stand, bei der AfD.
Vielleicht sollte Merz sich seinen Amtseid rahmen lassen und diesen an möglichst vielen Orten aufhängen, damit er immer daran erinnert wird, wozu ihn der Eid verpflichtet.
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Quelle:
Tagesspiegel vom Merz pocht auf große Rentenreform: „Ich habe nicht die Absicht, der Liebling der Nation zu werden“" https://www.tagesspiegel.de/politik/merz-pocht-auf-grosse-reform-auch-das-ende-der-abschlagsfreien-fruhverrentung-macht-die-rente-gerechter-16156354.html
