Mit den Worten „Lehrern nicht glauben.“ antwortete Maximilian Krah am 18.06.2026 auf eine Frage aus dem Publikum in der Ambrosius-Pinte.
Diese Einordnung bezieht sich ausschließlich auf einen 1:51 Minuten langen Ausschnitt aus einem Livestream von rund 2:30 Stunden.
Der ursprüngliche Stream lief über den Twitch-Kanal „Björn Banane“. Dort ist heute allerdings kein einziges VOD mehr verfügbar. Warum wohl?
Zum Glück gibt es antifaschistische Twitch-Kanäle wie Freiheitsstream, die solche Veranstaltungen restreamen und ihre Aufzeichnungen online lassen. So kann jede*r die Aussagen selbst im Zusammenhang überprüfen – statt sich auf Hörensagen oder aus dem Kontext gerissene Behauptungen zu verlassen.
VOD:
https://www.twitch.tv/videos/2803572436

Aber nu guggen wir ma, was darin gesagt wird:
„Einfach Lehrern nicht glauben.“
Eine ganze Berufsgruppe wird pauschal unter Generalverdacht gestellt.
„Der normale Lehrer, der Mitläufer …“
Lehrkräfte werden in „Mitläufer“ und „Fanatiker“ eingeteilt – ein klassisches Freund-Feind-Schema.
„… ihre Pension ist nicht sicher.“
Beschäftigten im öffentlichen Dienst werden persönliche Konsequenzen in Aussicht gestellt.
„… den müssen wir uns holen.“
Spätestens hier entsteht der Eindruck einer Drohkulisse gegenüber bestimmten Menschen.
„Übertreiber. Und die greift man sich.“
Die Formulierung unterstreicht die angekündigte Fokussierung auf eine bestimmte Gruppe von Lehrkräften.
„Aber das ist die Ansage.“
Die zuvor getroffenen Aussagen werden ausdrücklich als politische Linie zusammengefasst.
Das sind bekannte rhetorische Muster: Pauschalisieren. Feindbilder aufbauen. Misstrauen säen. Einschüchterung erzeugen.
Ob einzelne Aussagen strafrechtlich relevant sind, müssen Gerichte beurteilen. Klar ist jedoch: Wer Menschen wegen ihres Berufs unter Druck setzt und politische „Abrechnungen“ ankündigt, setzt nicht auf sachliche Argumente, sondern auf Angst.
So’n Mumpitz stärkt keine Demokratie. Er soll sie einschüchtern.
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#AfDVerbotJetzt

