Zitat von Admina R am 19. August 2026, 20:00 Uhr[caption id="attachment_4187" align="aligncenter" width="735"]
KI-Symbolbild[/caption]
Eigentlich sollte es, in unserer Gesellschaft nur eine Schublade geben und die müßte mit "Mensch" beschriftet sein, stattdessen unterteilen wir Menschen in ganze Schubladenschränke.
Wir sind groß oder klein, dunkel oder blond, dick oder dünn, männlich oder weiblich oder etwas dazwischen, alt oder jung, gebildet oder ungebildet, und das alleine sind schon 13 Schubladen, in die man Menschen einteilen und verteilen kann. Jede einzelne Schublade sagt uns, wo wir dazugehören und wo, für uns, kein Platz ist. Menschen werden regelrecht seziert und in dünne Schreiben geschnitten, um uns leichter auf die vielen Schubladen zu verteilen, die vorhanden sind und neu erfunden werden. Da gibt es dann plötzlich eine "Woke" Schublade und eine "links-grüne" und die menschlichen Scheiben werden immer dünner, bis nichts mehr in der Schublade "Mensch" ist, sondern auf hunderte Schubladen verteilt wurde.
Während andere Menschen uns immer weiter sezieren und in Schubladen stopfen, versuchen wir, uns immer wieder zusammenzufügen, in dem wir uns verändern, anpassen und dabei oft genug versuchen, jemand zu sein oder zu werden, der wir nicht sind.
Wurde man in die Schublade "Zu dick" gestopft, versuchen wir krampfhaft und daraus zu befreien, in dem wir sinnlose Diäten anfangen und am Ende genauso sind, wie wir vorher waren.
Wurden wir in die Schublade "Zu jung " gestopft, machen wir uns älter, sind wir dann in der Schublade "Zu alt" versuchen wir krampfhaft mit Cremes und Wässerchen, eine Jugend zurückzuerhalten, von der sich unsere Zellen, dank Genetik, längst verabschiedet hat.
Wir lassen zu, dass immer mehr Schubladenschränke gebaut werden und hinterfragen das nicht. Wir sind nicht einfach nur Bürger oder Deutsche, wir sind Geburtsdeutsche und Passdeutsche, Russland-Deutsche oder Sudetendeutsche und Menschen, die schon Generationen ausgewandert sind, sind "Deutsche-Auswanderer".
Wir sind Linke, Rechte, Liberale, Kommunisten, Soziallisten, Liberale, Rote, Grüne, Braune, Schwarze, Blaue, Konservative, Anarchisten, usw. und für alles gibt es dann auch noch Unterschubladen.
Daneben sind wir dann auch noch Christen, Juden, Moslems, Hindus, Buddha-Anhänger, Schiiten, Sunniten, griechisch - und russisch-orthodox, usw.
Das, was wir viel zu selten sind, ist "Mensch", einfach nur "Mensch".
Jede einzelne Schublade trennt uns von Menschen, die anders sind, einen anderen Glauben haben, anders aussehen, anders fühlen und denken, anders lieben.
Dieses "anders sein" führt zu Konflikten, auch mit uns selbst. Wir werden in so kleine Teile zerlegt, das wir am Ende nicht einmal mehr wissen, wer oder was wir eigentlich sind. Wir werden entmenschlicht und bis in die Atome zerlegt, wo es dann, für die, die uns zerlegt haben, kein Problem mehr ist, uns nicht als Menschen zu betrachten, sondern als "Ratten", "Viecher" und was es sonst noch für Bezeichnungen gibt.
Wir bestehen alle aus dem gleichen genetischen Material und das, neben unserem Charakter, ist das, was uns ausmacht, nicht die vielen kleinen Scheiben, in die man uns zerlegen will.
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Eigentlich sollte es, in unserer Gesellschaft nur eine Schublade geben und die müßte mit "Mensch" beschriftet sein, stattdessen unterteilen wir Menschen in ganze Schubladenschränke.
Wir sind groß oder klein, dunkel oder blond, dick oder dünn, männlich oder weiblich oder etwas dazwischen, alt oder jung, gebildet oder ungebildet, und das alleine sind schon 13 Schubladen, in die man Menschen einteilen und verteilen kann. Jede einzelne Schublade sagt uns, wo wir dazugehören und wo, für uns, kein Platz ist. Menschen werden regelrecht seziert und in dünne Schreiben geschnitten, um uns leichter auf die vielen Schubladen zu verteilen, die vorhanden sind und neu erfunden werden. Da gibt es dann plötzlich eine "Woke" Schublade und eine "links-grüne" und die menschlichen Scheiben werden immer dünner, bis nichts mehr in der Schublade "Mensch" ist, sondern auf hunderte Schubladen verteilt wurde.
Während andere Menschen uns immer weiter sezieren und in Schubladen stopfen, versuchen wir, uns immer wieder zusammenzufügen, in dem wir uns verändern, anpassen und dabei oft genug versuchen, jemand zu sein oder zu werden, der wir nicht sind.
Wurde man in die Schublade "Zu dick" gestopft, versuchen wir krampfhaft und daraus zu befreien, in dem wir sinnlose Diäten anfangen und am Ende genauso sind, wie wir vorher waren.
Wurden wir in die Schublade "Zu jung " gestopft, machen wir uns älter, sind wir dann in der Schublade "Zu alt" versuchen wir krampfhaft mit Cremes und Wässerchen, eine Jugend zurückzuerhalten, von der sich unsere Zellen, dank Genetik, längst verabschiedet hat.
Wir lassen zu, dass immer mehr Schubladenschränke gebaut werden und hinterfragen das nicht. Wir sind nicht einfach nur Bürger oder Deutsche, wir sind Geburtsdeutsche und Passdeutsche, Russland-Deutsche oder Sudetendeutsche und Menschen, die schon Generationen ausgewandert sind, sind "Deutsche-Auswanderer".
Wir sind Linke, Rechte, Liberale, Kommunisten, Soziallisten, Liberale, Rote, Grüne, Braune, Schwarze, Blaue, Konservative, Anarchisten, usw. und für alles gibt es dann auch noch Unterschubladen.
Daneben sind wir dann auch noch Christen, Juden, Moslems, Hindus, Buddha-Anhänger, Schiiten, Sunniten, griechisch - und russisch-orthodox, usw.
Das, was wir viel zu selten sind, ist "Mensch", einfach nur "Mensch".
Jede einzelne Schublade trennt uns von Menschen, die anders sind, einen anderen Glauben haben, anders aussehen, anders fühlen und denken, anders lieben.
Dieses "anders sein" führt zu Konflikten, auch mit uns selbst. Wir werden in so kleine Teile zerlegt, das wir am Ende nicht einmal mehr wissen, wer oder was wir eigentlich sind. Wir werden entmenschlicht und bis in die Atome zerlegt, wo es dann, für die, die uns zerlegt haben, kein Problem mehr ist, uns nicht als Menschen zu betrachten, sondern als "Ratten", "Viecher" und was es sonst noch für Bezeichnungen gibt.
Wir bestehen alle aus dem gleichen genetischen Material und das, neben unserem Charakter, ist das, was uns ausmacht, nicht die vielen kleinen Scheiben, in die man uns zerlegen will.
