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Wenn man an Gehirnimplantate von Musk denken muß

 

 

Bei Netflix läuft die Serie "Black Mirror", in der es um Computer und KI‑Technik sowie um die Abgründe, die sich daraus ergeben können, dreht.

In der Staffel 7, 1. Teil, geht es um ein Ehepaar, das eine glückliche und harmonische Beziehung führt.

 

Gewöhnliche Leute:

Die Lehrerin Amanda und der Schweißer Mike sind ein glückliches Paar, das sich ein Kind wünscht. Was Amanda nicht weiß, ist, dass sie an einem Gehirntumor erkrankt ist. Sie bricht, während des Unterrichts zusammen und kommt in ein Krankenhaus.

Amanda liegt im Koma und die Ärzte machen Mike keine Hoffnungen, denn der Tumor ist weit fortgeschritten.

Im Krankenhaus hört Mike von der Firma Rivermind, die die Möglichkeit bietet, eine kostenlose Operation durchzuführen, wenn Mike sich auf die Bedingung einlässt, die Erinnerung von Amanda, auf einem Server speichern zu lassen. Diese Erinnerungen sollen Amanda dann, nach der erfolgten OP, per Chip zurückerhalten. Damit Amanda die Erinnerungen nutzen kann, soll Mike ein Abo abschließen.

Mike, der seine Frau liebt, entschließt sich, für 300 Dollar im Monat, das Abo abzuschließen, obwohl er weiß, dass das ständige Überstunden bedeutet, denn das Geld ist knapp.

Amanda wird operiert, der Chip eingepflanzt und sie erholt sich schnell, wobei ihre gesamten Erinnerungen vorhanden sind.

Obwohl Mike ständig Überstunden macht und Amanda weiter als Lehrerin arbeitet, bekommen sie die monatlichen Raten kaum zusammen und die ersten Konflikte entstehen aus Müdigkeit und Überarbeitung.

Mike und Amanda unternehmen jedes Jahr eine Hochzeitsreise, über das Wochenende, an den Ort, an dem sie geheiratet hatten. Beide wollen den Ort besuchen, kommen aber gerade bis zur Stadtausfahrt, denn die Reichweite des Chips ist nicht ausreichend und Amanda fällt ins Koma. Als Mike das Fahrzeug wendet, um sie ins Krankenhaus zu bringen, erwacht Amanda wieder und Mike ist irritiert.

Beim Unternehmen erfahren sie, dass an ihrem Urlaubsort keine Übertragungsmasten vorhanden sind und sie daher nur einen geringen Bewegungsspielraum haben.

Nach kurzer Zeit stellt Mike fest, dass Amanda Werbeeinspielungen von sich gibt, was nicht nur zu weiteren Konflikten in der Ehe führt, sondern auch zu beruflichen Problemen, bei Amanda, bei der ihr eine Kündigung angedroht wird.

Amanda und Mike wenden sich an das Unternehmen Rivermind, wo ihnen gesagt wird, dass es für die Software ein neues Update gibt, das nun insgesamt 900 Dollar kosten soll. Beide wissen, dass sie sich das nicht leisten können, und Mike sucht sich einen Weg, um an Geld zu kommen. Bei einem Kollegen hatte er gesehen, dass es eine App gibt, in der sich Menschen für Geld erniedrigen. Da er keinen anderen Weg findet, beginnt er, die App zu nutzen, sich zu erniedrigen und kann das Geld für Amanda dadurch meist zusammenbringen. Hat er das Geld nicht, gibt Amanda wieder Werbung von sich.

Amanda und Mike möchten die Hochzeitsreise durchführen und sprechen mit Rivermind darüber. Dort erfahren sie, dass das Unternehmen wiederum ein neues Update herausgegeben hat, das jetzt 1200 Dollar, im Monat, kosten soll.

Beide wissen, dass sie die Summe nicht aufbringen können, obwohl Mike, ohne Wissen von Amanda, weiterhin die App nutzt.

Mike, der bisher sein Gesicht, bei der App-Nutzung hinter einer Maske versteckt hatte, zeigt sein Gesicht, als ihm 500 Dollar geboten wurden, die er dafür nutzt, Amanda ein paar Minuten des Updates zu schenken.

Mike und Amanda wünschen sich immer noch ein Kind und sprechen auch darüber mit der Firma. Dort wird ihnen gesagt, dass eine Schwangerschaft einen Zuschlag kostet, und so zerplatzt der Traum vom gemeinsamen Kind.

Mikes Kollege erkennt ihn, beim Zuschauen, in der App und auf der Arbeitsstelle spricht sich schnell herum, was Mike getan hatte. Die Kollegen weigern sich, mit Mike zu arbeiten oder neben ihm zu sitzen, und Mike erhält die Kündigung.

Beide sehen keinen Ausweg mehr und beschließen, sich das Leben zu nehmen.

 

Beim Anschauen des Filmes kam mir der geplante Chip der Firma "Neuralink" ins Gedächtnis, der ins Gehirn gepflanzt werden soll.

Natürlich will ich niemandem etwas unterstellen, aber kann man wirklich ausschließen, dass so etwas, wie aus dem Film, auch tatsächlich passieren kann? Kann man ausschließen, dass Menschen, mit so einem Chip, nicht manipuliert und ausgenutzt werden können? Wenn man sich die Skrupellosigkeit mancher Unternehmer ansieht, wie Menschen im Internet manipuliert werden, kann man dann wirklich sagen: "Das kann nicht passieren"?