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Krieg in der Ukraine - Sie wollen es nicht verstehen

 

 

Außer die Politiker, die Kriege beginnen, wünscht sich kein normaldenkender Mensch, einen Krieg, denn Kriege gehen immer mit Elend, Verstümmelung, Vergewaltigung, Tod und Zerstörung einher.

Wenn man allerdings angegriffen wird, hat man auch jedes Recht, sich zu verteidigen.

Übertragen wir den Krieg zwischen Russland und der Ukraine einfach mal in unser Leben:

Eine schwer bewaffnete und körperlich überlegene Gruppe von Personen dringt in unser Haus ein (Russland). Sie beginnen, nach und nach, die Menschen, die sich in unserem Haus befinden, zu töten, zerstören die Einrichtung, vergewaltigen die Frauen und schlagen, mit Abrisskugeln, auf unser Haus.

Wir haben nun erst einmal zwei Möglichkeiten:

1. Man versucht sich, so gut es geht, zu wehren,

2. Man lässt sie einfach machen.

Wir werden also unsere Möglichkeiten abwägen und versuchen, die Täter aufzuhalten.

Wir werden aber noch etwas tun, und zwar die Polizei rufen, denn die hat nicht nur die Möglichkeit, durch Taktik, die Täter aufzuhalten, sondern auch die nötigen Verteidigungsmöglichkeiten, wie z.B. Waffen.

Das Problem dabei ist, dass sich immer mehr Freunde der Täter einfinden, die uns raten, uns möglichst nicht zu wehren, sondern mit den Tätern über unser Leben und unser Haus zu verhandeln.

Die Täter äußern dabei folgende Verhandlungsgrundlagen:

1. Sie wollen zwar eigentlich das ganze Haus, würden sich aber auch auf einen Teil des Hauses einlassen, wobei ein Teil der noch lebenden Personen sich ihnen anschließen muss,

2. Sie fordern, alles zu unterlassen, was eine Verteidigung möglich macht,

3. Wir, die Eigentümer des Hauses, haben kein Mitspracherecht mehr, die Täter entscheiden über unser Leben.

Die Frage ist nun, wie wir uns entscheiden würden. Würden wir den Tätern ein Teil des Hauses überlassen, mit ihnen zusammenleben, uns nett und artig, ihnen gegenüber verhalten, während sie mit uns machen können, was ihnen gerade einfällt?

Menschen, die sich selbst als Pazifisten bezeichnen, sind der Ansicht, man solle sich nicht wehren, denn dann wüten die Täter noch stärker und noch mehr Menschen sterben.

Allerdings sind, bei fehlender Gegenwehr, die Überlebenschancen noch geringer, denn dann wollen die Täter auch gleich das ganze Haus.

Einigen Menschen geht der Widerstand gegen den Strich, also wollen sie, dass die Polizei abzieht und niemand mehr da ist, der uns, gegen die Täter, unterstützen könnte. Sie hoffen darauf, dass dann unser Widerstand erlischt und die Täter das Haus übernehmen, weil damit dann ja der Angriff beendet wäre.

Andere Menschen gehen noch weiter. Die Menschen, die sich aus dem Haus retten können, sollten nirgendwo aufgenommen werden, denn sie kosten Geld und das Geld kann man sich sparen, wenn man sie ins Haus zurückschickt.

Wenn wir jetzt wieder auf die Angriffe Russlands, auf das kleine Land "Ukraine" zurückgehen und das mit der eigenen, fiktiven Situation vergleichen, müsste man eigentlich zu der Einsicht gelangen, wie unsinnig die Forderung ist, sich nicht mehr zu wehren, sich aufzugeben, mit sich machen zu lassen, was dem Angreifer gerade in den Sinn kommt, oder mit den Angreifern zu verhandeln, wie viel er denn nun von unserem Haus und unserem Leben bekommt.