Zitat von Admin A am 10. August 2026, 09:45 Uhr
Es gibt Bilder, die man irgendwann nicht mehr als einzelne Nachrichten wahrnimmt. Ein Wald in Flammen. Menschen, die ihre Häuser verlassen müssen. Rauch, der ganze Städte verdunkelt. Löschflugzeuge über ausgetrockneten Landschaften. Kilometerlange Feuerfronten, die sich schneller bewegen, als Menschen sie kontrollieren können.
Kanada. Kalifornien. Australien. Sibirien. Griechenland. Spanien. Portugal. Frankreich. Immer wieder neue Bilder.
Und irgendwo dazwischen gibt es tatsächlich noch Menschen, die behaupten, das habe mit dem menschengemachten Klimawandel nichts zu tun. Schauen wir deshalb einmal auf die Fakten.
Waldbrände gab es schon immer
Feuer ist kein neues Phänomen. Wälder haben schon gebrannt, lange bevor es Autos, Kohlekraftwerke oder Industrie gab. In vielen Ökosystemen gehört Feuer sogar zum natürlichen Kreislauf.
Das Entscheidende ist deshalb nicht die Frage, ob es Waldbrände schon immer gegeben hat. Die Frage ist: Was verändert sich? Und genau dort wird es interessant.
Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde deutlich erwärmt. Der Weltklimarat IPCC stellt fest, dass der menschliche Einfluss Atmosphäre, Ozeane und Land eindeutig erwärmt hat und dass sich dadurch zahlreiche Wetterextreme verändert haben.
Für Brände ist dabei vor allem eines entscheidend: Hitze trocknet Landschaften aus. Je wärmer die Atmosphäre ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Dadurch steigt bei gleicher Niederschlagsmenge der Verdunstungsdruck. Böden trocknen schneller aus. Pflanzen verlieren Wasser. Vegetation wird zu Brennmaterial.
Kommt dann noch Dürre, Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit hinzu, entsteht das, was Feuerwehrleute „Fire Weather“ nennen: Wetterbedingungen, unter denen Feuer besonders leicht entsteht und sich extrem schnell ausbreitet. Und genau dieses Feuerwetter verändert sich.
Eine globale Untersuchung der Jahre 1979 bis 2020 zeigt einen Anstieg extremer Feuerwetterbedingungen. Der globale Mittelwert extremer Werte des Fire Weather Index stieg in diesem Zeitraum um rund 14 Prozent. Auch der sogenannte Vapor Pressure Deficit, ein wichtiger Maßstab für die Austrocknung der Vegetation, nahm deutlich zu.
Das ist der entscheidende Punkt: Der Klimawandel muss einen Waldbrand nicht selbst „anzünden“. Er sorgt dafür, dass aus einem Brand viel leichter ein Großbrand werden kann.
Ein Blick auf die vergangenen hundert Jahre
Für die vergangenen hundert Jahre gibt es ein Problem: Globale, vergleichbare Messungen der tatsächlich verbrannten Fläche existieren erst seit dem Satellitenzeitalter in ausreichender Qualität. Deshalb können wir nicht seriös behaupten, dass wir für jedes Jahr seit 1926 eine exakt vergleichbare weltweite Waldbrandstatistik besitzen.
Was wir aber sehr gut rekonstruieren können, sind die Veränderungen des Klimas und der Bedingungen, unter denen Feuer entsteht. Und dabei zeigt sich ein klarer Trend. Die Erde ist wärmer geworden. Dürreperioden verändern sich. Hitzeextreme werden häufiger und intensiver. Die Vegetation trocknet in vielen Regionen stärker aus. Die Feuersaison verlängert sich. Und in vielen Regionen nehmen extreme Feuerwetterlagen zu.
Eine aktuelle Forschungsarbeit kommt sogar zu dem Ergebnis, dass der menschengemachte Klimawandel zwischen 2003 und 2019 die globale verbrannte Fläche gegenüber einer Welt ohne diesen zusätzlichen Klimaantrieb um durchschnittlich 15,8 Prozent erhöht hat. Gleichzeitig haben andere menschliche Veränderungen, etwa Landnutzungsänderungen, die globale verbrannte Fläche teilweise reduziert. Das klingt zunächst widersprüchlich. Ist es aber nicht.
Die Welt brennt nicht überall mehr. Aber die Feuer werden gefährlicher.
In Teilen Afrikas werden heute weniger Flächen durch traditionelle Landwirtschaftsfeuer abgebrannt. Deshalb ist die global verbrannte Gesamtfläche in den Satellitendaten zurückgegangen. Das bedeutet aber nicht, dass die Gefahr von Waldbränden kleiner geworden ist. Denn die besonders zerstörerischen Feuer entwickeln sich vor allem dort, wo Wälder, Städte und Menschen auf zunehmend heißes und trockenes Klima treffen. In Kanada, im Westen der USA, in Australien, im Mittelmeerraum und in Teilen Sibiriens sehen wir genau diese Entwicklung.
Eine Studie in „Nature“ kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche Größe von Waldbränden in Kanada, den USA und Australien in den vergangenen Jahrzehnten teilweise auf das Zwei- bis Dreifache gestiegen ist. Und dann kommt noch etwas hinzu: Das Feuer verändert wiederum das Klima.
Brände setzen große Mengen Kohlendioxid frei. Sie zerstören Wälder, die zuvor Kohlenstoff gespeichert haben. In borealen Regionen (die kalten Regionen der Nordhalbkugel) können außerdem Torfböden und andere organische Böden brennen und enorme Mengen an Treibhausgasen freisetzen. Wir haben es also mit einer gefährlichen Rückkopplung zu tun. Mehr Hitze kann mehr extreme Brände begünstigen. Mehr extreme Brände können wiederum mehr Treibhausgase freisetzen.
Europa erlebt gerade, wie diese Zukunft aussieht
Europa ist besonders interessant, weil sich hier die Entwicklung unmittelbar vor unserer Haustür beobachten lässt. 2025 verbrannte in Europa eine Rekordfläche von mehr als einer Million Hektar. Genau 1.034.552 Hektar weist der europäische Copernicus-Dienst aus. Das übertraf den bisherigen Rekord von 2017 deutlich. Der Feuersommer begann zudem ungewöhnlich früh. Schon im Februar und März wurden größere Brände registriert. Im Sommer verschärften Hitzewellen und Trockenheit die Situation weiter.
Der aktuelle europäische Klimabericht von Copernicus und Weltmeteorologischer Organisation bestätigt deshalb eine beunruhigende Entwicklung: 2025 war in Europa das Jahr mit der bislang größten durch Waldbrände verbrannten Fläche. Und 2026 zeigt bereits, wie schnell sich die Situation weiter zuspitzen kann. Frankreich und Spanien kämpfen mit außergewöhnlich großen Bränden. Gleichzeitig erlebt Kanada eine massive Waldbrandsaison. In British Columbia mussten im August 2026 zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. In Washington wurden ebenfalls zehntausende Menschen evakuiert.
Das sind keine isolierten Ereignisse. Es sind unterschiedliche Ausprägungen desselben Problems: Hitze. Trockenheit. Wind. Ausgetrocknete Vegetation. Und ein Klima, das die Wahrscheinlichkeit extremer Feuerwetterlagen erhöht.
Aber werden die Brände nicht hauptsächlich von Menschen gelegt?
Doch.
Und genau deshalb ist die Diskussion manchmal so verkürzt. Menschen verursachen sehr viele Brände. Durch Brandstiftung, Fahrlässigkeit, Landwirtschaft, technische Defekte oder andere Zündquellen. Aber die Frage „Wer hat das Feuer entzündet?“ ist eine andere Frage als „Warum konnte es sich so extrem ausbreiten?“ Ein Streichholz kann den Brand auslösen. Das Klima entscheidet mit darüber, ob daraus ein kleines Feuer oder eine kilometerlange Feuerfront wird.
Auch Landnutzung und Waldmanagement spielen eine wichtige Rolle. Monokulturen, aufgegebene Agrarflächen, fehlende Pflege, Bebauung in gefährdeten Gebieten und die Veränderung natürlicher Feuerregime können das Risiko zusätzlich erhöhen.
Deshalb wäre es falsch, jeden einzelnen Waldbrand ausschließlich dem Klimawandel zuzuschreiben. Aber genauso falsch ist es, den Klimawandel aus der Gleichung herauszunehmen. Die Wissenschaft zeigt sehr deutlich, dass die Erwärmung die Bedingungen für extreme Brände in vielen Regionen verschärft.
Können wir überhaupt noch etwas dagegen tun?
Ja.
Aber wir müssen aufhören, Feuer ausschließlich zu bekämpfen. Wir müssen verhindern, dass die Bedingungen entstehen, unter denen Feuer außer Kontrolle geraten. Das bedeutet erstens: Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren. Denn jedes Zehntelgrad zusätzliche Erwärmung verändert die Wahrscheinlichkeit extremer Hitze und Trockenheit weiter.
Zweitens müssen wir unsere Landschaften anpassen. Wälder brauchen mehr Widerstandsfähigkeit. Mischwälder sind vielerorts robuster als trockene Monokulturen. Landschaften müssen stärker auf Dürreperioden vorbereitet werden. Gemeinden müssen Brandschneisen, Wasserreserven und Evakuierungswege planen.
Drittens braucht es mehr Prävention. Kontrollierte Feuer können in bestimmten Ökosystemen dazu beitragen, Brennmaterial zu reduzieren. Traditionelles Wissen indigener Gemeinschaften kann dabei wertvoll sein. Gleichzeitig braucht es bessere Frühwarnsysteme, Satellitenüberwachung und ausreichend ausgerüstete Feuerwehren.
Und viertens müssen wir darüber reden, wo wir eigentlich bauen. Wenn Wohngebiete immer weiter in trockene, brandgefährdete Landschaften hineinwachsen, steigt zwangsläufig die Zahl der Menschen, die durch Waldbrände gefährdet sind.
Die Vereinten Nationen fordern deshalb seit Jahren einen grundlegenden Wechsel: weg von der fast ausschließlich reaktiven Brandbekämpfung und hin zu Prävention, Anpassung und Vorsorge. Nach Einschätzung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen könnten extreme Waldbrände bei fortgesetzter Erwärmung bis 2030 um bis zu 14 Prozent, bis 2050 um bis zu 30 Prozent und bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 50 Prozent zunehmen.
Und jetzt?
Wir können nicht verhindern, dass es jemals wieder brennt. Das wäre auch nicht sinnvoll. Feuer gehört zur Natur. Was wir verhindern können, ist, dass aus natürlichen Feuerereignissen immer häufiger Katastrophen werden. Dafür müssen wir gleichzeitig an mehreren Stellschrauben drehen: Weniger Treibhausgase. Widerstandsfähigere Wälder. Bessere Landschaftspflege. Intelligente Raumplanung. Frühwarnsysteme. Mehr Prävention. Und eine Feuerwehr, die nicht erst dann reagieren muss, wenn die Flammen bereits vor dem Ort stehen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr: „Kann es bei uns auch brennen?“ Die Antwort darauf lautet inzwischen fast überall: Ja. Die entscheidende Frage lautet: „Wie heiß, trocken und brennbar wollen wir unsere Welt noch werden lassen?“ Denn die Welt brennt nicht plötzlich. Wir haben sie über Jahrzehnte wärmer gemacht. Und jetzt sehen wir zunehmend, was das bedeutet.
Englische Version (KI generiert):
THE WORLD IS ON FIRE
There are images that, after a while, stop feeling like individual news stories.
A forest engulfed in flames. Families forced to abandon their homes. Smoke turning entire cities dark. Firefighting aircraft flying over landscapes dried to tinder. Walls of fire stretching for miles, moving faster than people can contain them.
Canada. California. Australia. Siberia. Greece. Spain. Portugal. France.
Another fire. Another evacuation. Another photograph of a landscape consumed by flames.
And yet, somehow, there are still people who insist that none of this has anything to do with human-caused climate change.
So let us take a closer look at what the evidence actually tells us.
Wildfires are nothing new
Fire has always been part of the natural world.
Forests burned long before there were cars, coal-fired power plants or industrial societies. In many ecosystems, fire is a natural and necessary part of the ecological cycle.
So the question is not whether wildfires have always existed.
They have.
The real question is: What is changing?
And that is where the story becomes much more difficult to ignore.
Since the beginning of industrialization, the planet has warmed significantly. The Intergovernmental Panel on Climate Change, the IPCC, has concluded that human activity has unequivocally warmed the atmosphere, the ocean and the land, and that this warming has already altered numerous weather extremes.
When it comes to wildfire, one factor matters enormously:
Heat dries things out.
A warmer atmosphere can hold more moisture. That increases the demand for water from the land and vegetation. Soils dry out faster. Plants lose moisture. Landscapes become increasingly loaded with potential fuel.
Add drought, strong winds and low humidity, and the conditions become highly favorable for fire.
Fire scientists call these conditions “fire weather”.
And fire weather is changing.
A global study covering the period from 1979 to 2020 found a significant increase in extreme fire-weather conditions. Over that period, the global average of extreme Fire Weather Index values increased by around 14 percent. The Vapor Pressure Deficit, an important indicator of atmospheric dryness and vegetation stress, also increased substantially.
This is the crucial point:
Climate change does not have to light the match.
It makes the landscape far more capable of turning a spark into a disaster.
A look back over the past century
There is an important caveat when we look back over the last hundred years.
We do not have a consistent, globally comparable record of the actual area burned by wildfires for every year since 1926. Reliable global measurements only became possible with the development of satellite observation.
What we can reconstruct with considerable confidence, however, is how the climate and the conditions that drive wildfire have changed.
And the trend is clear.
The planet is getting warmer.
Drought patterns are changing.
Extreme heat is becoming more frequent and more intense.
Vegetation is drying out more severely in many regions.
Fire seasons are becoming longer.
And in many parts of the world, extreme fire-weather conditions are becoming more common.
One recent study estimated that human-caused climate change increased the global area burned between 2003 and 2019 by an average of 15.8 percent compared with a world without this additional climate forcing.
At the same time, other human influences, particularly changes in land use, have reduced the amount of land burned in some parts of the world.
That may sound contradictory.
It isn't.
The world is not burning more everywhere. But the fires are becoming more dangerous.
This distinction matters.
In parts of Africa, for example, less land is now being burned through traditional agricultural practices. As a result, the total area burned globally has actually declined in satellite observations.
That does not mean the wildfire threat is disappearing.
Quite the opposite.
The fires that are becoming particularly destructive are increasingly occurring in regions where forests, communities and human settlements are colliding with a hotter and drier climate.
Canada.
The western United States.
Australia.
The Mediterranean.
Parts of Siberia.
These are places where the consequences are becoming increasingly visible.
A study published in Nature, for example, found that the average size of wildfires in Canada, the United States and Australia has in some cases increased to two or three times its previous level over recent decades.
And there is another problem.
Fire can feed back into the climate.
Wildfires release huge quantities of carbon dioxide. They destroy forests that have spent decades or centuries storing carbon. In boreal regions, peatlands and other carbon-rich organic soils can also burn, releasing enormous amounts of greenhouse gases.
That creates a dangerous feedback loop.
More heat can create conditions for more extreme fires.
More extreme fires can release more greenhouse gases.
And those greenhouse gases contribute to further warming.
Europe is getting a glimpse of the future
Europe is particularly revealing because we can see these changes happening right on our doorstep.
In 2025, more than one million hectares burned across Europe, setting a new record. According to the European Copernicus service, the total reached 1,034,552 hectares, significantly exceeding the previous record set in 2017.
The fire season also started unusually early.
Large fires were already being recorded in February and March. During the summer, heatwaves and drought made the situation even worse.
The latest European State of the Climate report from Copernicus and the World Meteorological Organization confirms the scale of the problem: 2025 saw the largest area burned by wildfires in Europe since records began.
And 2026 is already showing how quickly the situation can escalate.
France and Spain are facing exceptionally large fires. Canada is experiencing another devastating wildfire season. In British Columbia, tens of thousands of people have been forced to leave their homes. Tens of thousands more have been evacuated in Washington State.
These are not isolated incidents.
They are different expressions of the same underlying problem:
Heat.
Drought.
Wind.
Dry vegetation.
And a climate that is increasing the likelihood of extreme fire weather.
But aren't humans responsible for starting most fires?
Yes.
And this is where the debate often becomes unnecessarily simplistic.
Humans cause many wildfires.
Through arson. Through negligence. Through agricultural burning. Through technical failures. Through accidents and other sources of ignition.
But there is an important distinction between two questions:
Who started the fire?
And why was that fire able to become so destructive?
A match can start a fire.
The climate helps determine what happens next.
Whether that spark becomes a small blaze or a fire front stretching for miles depends on the conditions surrounding it.
Land use and forest management matter, too.
Monoculture forests, abandoned agricultural land, inadequate landscape management, construction in fire-prone areas and changes to natural fire regimes can all increase the risk.
So it would be wrong to blame every individual wildfire solely on climate change.
But it is equally wrong to pretend climate change has nothing to do with the increasing severity of extreme fires.
The scientific evidence is clear: in many regions, a warming climate is making the conditions for extreme wildfire more dangerous.
Can we still do anything about it?
Yes.
But we need to stop thinking of wildfires as something we can simply fight once they have started.
The real challenge is to prevent the conditions that allow fires to become uncontrollable in the first place.
First, we need to drastically reduce greenhouse gas emissions.
Every additional fraction of a degree of warming affects the likelihood of extreme heat and drought.
Second, we need to make our landscapes more resilient.
Forests need to become more resistant to heat and drought. In many regions, mixed forests are more resilient than dry monocultures. Landscapes need to be managed with longer and more severe droughts in mind.
Communities need firebreaks, emergency water supplies and evacuation routes.
Third, we need to invest far more in prevention.
In some ecosystems, carefully managed burns can reduce the amount of fuel available to future fires. Traditional knowledge held by Indigenous communities can provide valuable lessons about living with fire.
At the same time, we need better early-warning systems, satellite monitoring and adequately equipped firefighting services.
And fourth, we need to reconsider where and how we build.
If residential areas continue to expand into dry, fire-prone landscapes, more and more people will inevitably find themselves in harm's way.
For years, the United Nations has therefore called for a fundamental shift in how we approach wildfires: away from predominantly reactive firefighting and toward prevention, adaptation and preparedness.
According to the United Nations Environment Programme, if warming continues at current rates, extreme wildfires could increase by up to 14 percent by 2030, 30 percent by 2050 and 50 percent by the end of the century.
So where does that leave us?
We cannot prevent every wildfire.
And we shouldn't try to.
Fire is part of nature.
What we can prevent is the growing tendency for natural fire events to turn into catastrophic disasters.
That means tackling several problems at once:
Fewer greenhouse gas emissions.
More resilient forests.
Better landscape management.
Smarter planning.
Better early-warning systems.
More prevention.
And firefighting services that are prepared to act before the flames reach the edge of a town.
The important question is no longer:
“Could it happen here?”
In many parts of the world, the answer is already clear:
Yes.
The question we should be asking is:
“How hot, how dry and how flammable are we willing to let our world become?”
Because the world did not suddenly catch fire.
We have been warming it for decades.
And increasingly, we are seeing what that means.
Transparency notice:
AI was used, among other things, in the creation of the images and in the research process.
Transparenzhinweis:
Für die Bilderstellung und die Recherche wurde u.a. KI verwendet

Es gibt Bilder, die man irgendwann nicht mehr als einzelne Nachrichten wahrnimmt. Ein Wald in Flammen. Menschen, die ihre Häuser verlassen müssen. Rauch, der ganze Städte verdunkelt. Löschflugzeuge über ausgetrockneten Landschaften. Kilometerlange Feuerfronten, die sich schneller bewegen, als Menschen sie kontrollieren können.
Kanada. Kalifornien. Australien. Sibirien. Griechenland. Spanien. Portugal. Frankreich. Immer wieder neue Bilder.
Und irgendwo dazwischen gibt es tatsächlich noch Menschen, die behaupten, das habe mit dem menschengemachten Klimawandel nichts zu tun. Schauen wir deshalb einmal auf die Fakten.
Waldbrände gab es schon immer
Feuer ist kein neues Phänomen. Wälder haben schon gebrannt, lange bevor es Autos, Kohlekraftwerke oder Industrie gab. In vielen Ökosystemen gehört Feuer sogar zum natürlichen Kreislauf.
Das Entscheidende ist deshalb nicht die Frage, ob es Waldbrände schon immer gegeben hat. Die Frage ist: Was verändert sich? Und genau dort wird es interessant.
Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde deutlich erwärmt. Der Weltklimarat IPCC stellt fest, dass der menschliche Einfluss Atmosphäre, Ozeane und Land eindeutig erwärmt hat und dass sich dadurch zahlreiche Wetterextreme verändert haben.
Für Brände ist dabei vor allem eines entscheidend: Hitze trocknet Landschaften aus. Je wärmer die Atmosphäre ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Dadurch steigt bei gleicher Niederschlagsmenge der Verdunstungsdruck. Böden trocknen schneller aus. Pflanzen verlieren Wasser. Vegetation wird zu Brennmaterial.
Kommt dann noch Dürre, Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit hinzu, entsteht das, was Feuerwehrleute „Fire Weather“ nennen: Wetterbedingungen, unter denen Feuer besonders leicht entsteht und sich extrem schnell ausbreitet. Und genau dieses Feuerwetter verändert sich.
Eine globale Untersuchung der Jahre 1979 bis 2020 zeigt einen Anstieg extremer Feuerwetterbedingungen. Der globale Mittelwert extremer Werte des Fire Weather Index stieg in diesem Zeitraum um rund 14 Prozent. Auch der sogenannte Vapor Pressure Deficit, ein wichtiger Maßstab für die Austrocknung der Vegetation, nahm deutlich zu.
Das ist der entscheidende Punkt: Der Klimawandel muss einen Waldbrand nicht selbst „anzünden“. Er sorgt dafür, dass aus einem Brand viel leichter ein Großbrand werden kann.
Ein Blick auf die vergangenen hundert Jahre
Für die vergangenen hundert Jahre gibt es ein Problem: Globale, vergleichbare Messungen der tatsächlich verbrannten Fläche existieren erst seit dem Satellitenzeitalter in ausreichender Qualität. Deshalb können wir nicht seriös behaupten, dass wir für jedes Jahr seit 1926 eine exakt vergleichbare weltweite Waldbrandstatistik besitzen.
Was wir aber sehr gut rekonstruieren können, sind die Veränderungen des Klimas und der Bedingungen, unter denen Feuer entsteht. Und dabei zeigt sich ein klarer Trend. Die Erde ist wärmer geworden. Dürreperioden verändern sich. Hitzeextreme werden häufiger und intensiver. Die Vegetation trocknet in vielen Regionen stärker aus. Die Feuersaison verlängert sich. Und in vielen Regionen nehmen extreme Feuerwetterlagen zu.
Eine aktuelle Forschungsarbeit kommt sogar zu dem Ergebnis, dass der menschengemachte Klimawandel zwischen 2003 und 2019 die globale verbrannte Fläche gegenüber einer Welt ohne diesen zusätzlichen Klimaantrieb um durchschnittlich 15,8 Prozent erhöht hat. Gleichzeitig haben andere menschliche Veränderungen, etwa Landnutzungsänderungen, die globale verbrannte Fläche teilweise reduziert. Das klingt zunächst widersprüchlich. Ist es aber nicht.
Die Welt brennt nicht überall mehr. Aber die Feuer werden gefährlicher.
In Teilen Afrikas werden heute weniger Flächen durch traditionelle Landwirtschaftsfeuer abgebrannt. Deshalb ist die global verbrannte Gesamtfläche in den Satellitendaten zurückgegangen. Das bedeutet aber nicht, dass die Gefahr von Waldbränden kleiner geworden ist. Denn die besonders zerstörerischen Feuer entwickeln sich vor allem dort, wo Wälder, Städte und Menschen auf zunehmend heißes und trockenes Klima treffen. In Kanada, im Westen der USA, in Australien, im Mittelmeerraum und in Teilen Sibiriens sehen wir genau diese Entwicklung.
Eine Studie in „Nature“ kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche Größe von Waldbränden in Kanada, den USA und Australien in den vergangenen Jahrzehnten teilweise auf das Zwei- bis Dreifache gestiegen ist. Und dann kommt noch etwas hinzu: Das Feuer verändert wiederum das Klima.
Brände setzen große Mengen Kohlendioxid frei. Sie zerstören Wälder, die zuvor Kohlenstoff gespeichert haben. In borealen Regionen (die kalten Regionen der Nordhalbkugel) können außerdem Torfböden und andere organische Böden brennen und enorme Mengen an Treibhausgasen freisetzen. Wir haben es also mit einer gefährlichen Rückkopplung zu tun. Mehr Hitze kann mehr extreme Brände begünstigen. Mehr extreme Brände können wiederum mehr Treibhausgase freisetzen.
Europa erlebt gerade, wie diese Zukunft aussieht
Europa ist besonders interessant, weil sich hier die Entwicklung unmittelbar vor unserer Haustür beobachten lässt. 2025 verbrannte in Europa eine Rekordfläche von mehr als einer Million Hektar. Genau 1.034.552 Hektar weist der europäische Copernicus-Dienst aus. Das übertraf den bisherigen Rekord von 2017 deutlich. Der Feuersommer begann zudem ungewöhnlich früh. Schon im Februar und März wurden größere Brände registriert. Im Sommer verschärften Hitzewellen und Trockenheit die Situation weiter.
Der aktuelle europäische Klimabericht von Copernicus und Weltmeteorologischer Organisation bestätigt deshalb eine beunruhigende Entwicklung: 2025 war in Europa das Jahr mit der bislang größten durch Waldbrände verbrannten Fläche. Und 2026 zeigt bereits, wie schnell sich die Situation weiter zuspitzen kann. Frankreich und Spanien kämpfen mit außergewöhnlich großen Bränden. Gleichzeitig erlebt Kanada eine massive Waldbrandsaison. In British Columbia mussten im August 2026 zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. In Washington wurden ebenfalls zehntausende Menschen evakuiert.
Das sind keine isolierten Ereignisse. Es sind unterschiedliche Ausprägungen desselben Problems: Hitze. Trockenheit. Wind. Ausgetrocknete Vegetation. Und ein Klima, das die Wahrscheinlichkeit extremer Feuerwetterlagen erhöht.
Aber werden die Brände nicht hauptsächlich von Menschen gelegt?
Doch.
Und genau deshalb ist die Diskussion manchmal so verkürzt. Menschen verursachen sehr viele Brände. Durch Brandstiftung, Fahrlässigkeit, Landwirtschaft, technische Defekte oder andere Zündquellen. Aber die Frage „Wer hat das Feuer entzündet?“ ist eine andere Frage als „Warum konnte es sich so extrem ausbreiten?“ Ein Streichholz kann den Brand auslösen. Das Klima entscheidet mit darüber, ob daraus ein kleines Feuer oder eine kilometerlange Feuerfront wird.
Auch Landnutzung und Waldmanagement spielen eine wichtige Rolle. Monokulturen, aufgegebene Agrarflächen, fehlende Pflege, Bebauung in gefährdeten Gebieten und die Veränderung natürlicher Feuerregime können das Risiko zusätzlich erhöhen.
Deshalb wäre es falsch, jeden einzelnen Waldbrand ausschließlich dem Klimawandel zuzuschreiben. Aber genauso falsch ist es, den Klimawandel aus der Gleichung herauszunehmen. Die Wissenschaft zeigt sehr deutlich, dass die Erwärmung die Bedingungen für extreme Brände in vielen Regionen verschärft.
Können wir überhaupt noch etwas dagegen tun?
Ja.
Aber wir müssen aufhören, Feuer ausschließlich zu bekämpfen. Wir müssen verhindern, dass die Bedingungen entstehen, unter denen Feuer außer Kontrolle geraten. Das bedeutet erstens: Treibhausgasemissionen drastisch reduzieren. Denn jedes Zehntelgrad zusätzliche Erwärmung verändert die Wahrscheinlichkeit extremer Hitze und Trockenheit weiter.
Zweitens müssen wir unsere Landschaften anpassen. Wälder brauchen mehr Widerstandsfähigkeit. Mischwälder sind vielerorts robuster als trockene Monokulturen. Landschaften müssen stärker auf Dürreperioden vorbereitet werden. Gemeinden müssen Brandschneisen, Wasserreserven und Evakuierungswege planen.
Drittens braucht es mehr Prävention. Kontrollierte Feuer können in bestimmten Ökosystemen dazu beitragen, Brennmaterial zu reduzieren. Traditionelles Wissen indigener Gemeinschaften kann dabei wertvoll sein. Gleichzeitig braucht es bessere Frühwarnsysteme, Satellitenüberwachung und ausreichend ausgerüstete Feuerwehren.
Und viertens müssen wir darüber reden, wo wir eigentlich bauen. Wenn Wohngebiete immer weiter in trockene, brandgefährdete Landschaften hineinwachsen, steigt zwangsläufig die Zahl der Menschen, die durch Waldbrände gefährdet sind.
Die Vereinten Nationen fordern deshalb seit Jahren einen grundlegenden Wechsel: weg von der fast ausschließlich reaktiven Brandbekämpfung und hin zu Prävention, Anpassung und Vorsorge. Nach Einschätzung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen könnten extreme Waldbrände bei fortgesetzter Erwärmung bis 2030 um bis zu 14 Prozent, bis 2050 um bis zu 30 Prozent und bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 50 Prozent zunehmen.
Und jetzt?
Wir können nicht verhindern, dass es jemals wieder brennt. Das wäre auch nicht sinnvoll. Feuer gehört zur Natur. Was wir verhindern können, ist, dass aus natürlichen Feuerereignissen immer häufiger Katastrophen werden. Dafür müssen wir gleichzeitig an mehreren Stellschrauben drehen: Weniger Treibhausgase. Widerstandsfähigere Wälder. Bessere Landschaftspflege. Intelligente Raumplanung. Frühwarnsysteme. Mehr Prävention. Und eine Feuerwehr, die nicht erst dann reagieren muss, wenn die Flammen bereits vor dem Ort stehen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr: „Kann es bei uns auch brennen?“ Die Antwort darauf lautet inzwischen fast überall: Ja. Die entscheidende Frage lautet: „Wie heiß, trocken und brennbar wollen wir unsere Welt noch werden lassen?“ Denn die Welt brennt nicht plötzlich. Wir haben sie über Jahrzehnte wärmer gemacht. Und jetzt sehen wir zunehmend, was das bedeutet.
Englische Version (KI generiert):
There are images that, after a while, stop feeling like individual news stories.
A forest engulfed in flames. Families forced to abandon their homes. Smoke turning entire cities dark. Firefighting aircraft flying over landscapes dried to tinder. Walls of fire stretching for miles, moving faster than people can contain them.
Canada. California. Australia. Siberia. Greece. Spain. Portugal. France.
Another fire. Another evacuation. Another photograph of a landscape consumed by flames.
And yet, somehow, there are still people who insist that none of this has anything to do with human-caused climate change.
So let us take a closer look at what the evidence actually tells us.
Fire has always been part of the natural world.
Forests burned long before there were cars, coal-fired power plants or industrial societies. In many ecosystems, fire is a natural and necessary part of the ecological cycle.
So the question is not whether wildfires have always existed.
They have.
The real question is: What is changing?
And that is where the story becomes much more difficult to ignore.
Since the beginning of industrialization, the planet has warmed significantly. The Intergovernmental Panel on Climate Change, the IPCC, has concluded that human activity has unequivocally warmed the atmosphere, the ocean and the land, and that this warming has already altered numerous weather extremes.
When it comes to wildfire, one factor matters enormously:
Heat dries things out.
A warmer atmosphere can hold more moisture. That increases the demand for water from the land and vegetation. Soils dry out faster. Plants lose moisture. Landscapes become increasingly loaded with potential fuel.
Add drought, strong winds and low humidity, and the conditions become highly favorable for fire.
Fire scientists call these conditions “fire weather”.
And fire weather is changing.
A global study covering the period from 1979 to 2020 found a significant increase in extreme fire-weather conditions. Over that period, the global average of extreme Fire Weather Index values increased by around 14 percent. The Vapor Pressure Deficit, an important indicator of atmospheric dryness and vegetation stress, also increased substantially.
This is the crucial point:
Climate change does not have to light the match.
It makes the landscape far more capable of turning a spark into a disaster.
There is an important caveat when we look back over the last hundred years.
We do not have a consistent, globally comparable record of the actual area burned by wildfires for every year since 1926. Reliable global measurements only became possible with the development of satellite observation.
What we can reconstruct with considerable confidence, however, is how the climate and the conditions that drive wildfire have changed.
And the trend is clear.
The planet is getting warmer.
Drought patterns are changing.
Extreme heat is becoming more frequent and more intense.
Vegetation is drying out more severely in many regions.
Fire seasons are becoming longer.
And in many parts of the world, extreme fire-weather conditions are becoming more common.
One recent study estimated that human-caused climate change increased the global area burned between 2003 and 2019 by an average of 15.8 percent compared with a world without this additional climate forcing.
At the same time, other human influences, particularly changes in land use, have reduced the amount of land burned in some parts of the world.
That may sound contradictory.
It isn't.
This distinction matters.
In parts of Africa, for example, less land is now being burned through traditional agricultural practices. As a result, the total area burned globally has actually declined in satellite observations.
That does not mean the wildfire threat is disappearing.
Quite the opposite.
The fires that are becoming particularly destructive are increasingly occurring in regions where forests, communities and human settlements are colliding with a hotter and drier climate.
Canada.
The western United States.
Australia.
The Mediterranean.
Parts of Siberia.
These are places where the consequences are becoming increasingly visible.
A study published in Nature, for example, found that the average size of wildfires in Canada, the United States and Australia has in some cases increased to two or three times its previous level over recent decades.
And there is another problem.
Fire can feed back into the climate.
Wildfires release huge quantities of carbon dioxide. They destroy forests that have spent decades or centuries storing carbon. In boreal regions, peatlands and other carbon-rich organic soils can also burn, releasing enormous amounts of greenhouse gases.
That creates a dangerous feedback loop.
More heat can create conditions for more extreme fires.
More extreme fires can release more greenhouse gases.
And those greenhouse gases contribute to further warming.
Europe is particularly revealing because we can see these changes happening right on our doorstep.
In 2025, more than one million hectares burned across Europe, setting a new record. According to the European Copernicus service, the total reached 1,034,552 hectares, significantly exceeding the previous record set in 2017.
The fire season also started unusually early.
Large fires were already being recorded in February and March. During the summer, heatwaves and drought made the situation even worse.
The latest European State of the Climate report from Copernicus and the World Meteorological Organization confirms the scale of the problem: 2025 saw the largest area burned by wildfires in Europe since records began.
And 2026 is already showing how quickly the situation can escalate.
France and Spain are facing exceptionally large fires. Canada is experiencing another devastating wildfire season. In British Columbia, tens of thousands of people have been forced to leave their homes. Tens of thousands more have been evacuated in Washington State.
These are not isolated incidents.
They are different expressions of the same underlying problem:
Heat.
Drought.
Wind.
Dry vegetation.
And a climate that is increasing the likelihood of extreme fire weather.
Yes.
And this is where the debate often becomes unnecessarily simplistic.
Humans cause many wildfires.
Through arson. Through negligence. Through agricultural burning. Through technical failures. Through accidents and other sources of ignition.
But there is an important distinction between two questions:
Who started the fire?
And why was that fire able to become so destructive?
A match can start a fire.
The climate helps determine what happens next.
Whether that spark becomes a small blaze or a fire front stretching for miles depends on the conditions surrounding it.
Land use and forest management matter, too.
Monoculture forests, abandoned agricultural land, inadequate landscape management, construction in fire-prone areas and changes to natural fire regimes can all increase the risk.
So it would be wrong to blame every individual wildfire solely on climate change.
But it is equally wrong to pretend climate change has nothing to do with the increasing severity of extreme fires.
The scientific evidence is clear: in many regions, a warming climate is making the conditions for extreme wildfire more dangerous.
Yes.
But we need to stop thinking of wildfires as something we can simply fight once they have started.
The real challenge is to prevent the conditions that allow fires to become uncontrollable in the first place.
First, we need to drastically reduce greenhouse gas emissions.
Every additional fraction of a degree of warming affects the likelihood of extreme heat and drought.
Second, we need to make our landscapes more resilient.
Forests need to become more resistant to heat and drought. In many regions, mixed forests are more resilient than dry monocultures. Landscapes need to be managed with longer and more severe droughts in mind.
Communities need firebreaks, emergency water supplies and evacuation routes.
Third, we need to invest far more in prevention.
In some ecosystems, carefully managed burns can reduce the amount of fuel available to future fires. Traditional knowledge held by Indigenous communities can provide valuable lessons about living with fire.
At the same time, we need better early-warning systems, satellite monitoring and adequately equipped firefighting services.
And fourth, we need to reconsider where and how we build.
If residential areas continue to expand into dry, fire-prone landscapes, more and more people will inevitably find themselves in harm's way.
For years, the United Nations has therefore called for a fundamental shift in how we approach wildfires: away from predominantly reactive firefighting and toward prevention, adaptation and preparedness.
According to the United Nations Environment Programme, if warming continues at current rates, extreme wildfires could increase by up to 14 percent by 2030, 30 percent by 2050 and 50 percent by the end of the century.
We cannot prevent every wildfire.
And we shouldn't try to.
Fire is part of nature.
What we can prevent is the growing tendency for natural fire events to turn into catastrophic disasters.
That means tackling several problems at once:
Fewer greenhouse gas emissions.
More resilient forests.
Better landscape management.
Smarter planning.
Better early-warning systems.
More prevention.
And firefighting services that are prepared to act before the flames reach the edge of a town.
The important question is no longer:
“Could it happen here?”
In many parts of the world, the answer is already clear:
Yes.
The question we should be asking is:
“How hot, how dry and how flammable are we willing to let our world become?”
Because the world did not suddenly catch fire.
We have been warming it for decades.
And increasingly, we are seeing what that means.
Transparency notice:
AI was used, among other things, in the creation of the images and in the research process.
Transparenzhinweis:
Für die Bilderstellung und die Recherche wurde u.a. KI verwendet
