Zitat von Autinautin am 27. Juli 2026, 20:09 Uhr
LOGBUCH EINER AUTINAUTIN | EintragÂ
<
Ohman, das ist sooo eine Achterbahn!!!Â
Schleuderfahrt von "himmelhoch jauchzend"
zu "zu Tode betrĂŒbt".
Anstrengend!
Mitten in so ânem Burn-Out, vor allem.Â
Kommen wir gleich zum Status Quo:
Der ĂŒberzeugte Beschluss aus Eintrag 5, sogleich mit De-Maskierung zu beginnen, kann nicht mehr umgesetzt werden
Und das nervt gewaltigâŠ!Â
Denn es fĂŒhlte sich nach einer unglaublichen Chance an!
FĂŒr den Beginn eines neuen Lebens.
MEINES Lebens.
Vol.2 vom Blockbuster.Â
Warum muss er nun abgesagt werden?
Peinlich, banal.
Es ging von der Theorie â in die Praxis.Â
Plan: MenschleinkostĂŒm ablegen und raus in die Welt.
Und da wollte ich grad vom Blockbuster Vol. 2 schwÀrmen,
als mir plötzlich erst auffiel,
wie verwirrend es eigentlich fĂŒr die Zuschauer wĂ€re,
wenn mitten im Film - einfach Schauspieler ausgewechselt wĂŒrden!Â
Zuschauer hassen sowas bekanntlich.
Mein Umfeld ist nur das KostĂŒm gewöhnt.
Die Autinautin kennen sie nicht.
In meinem Eifer habe ich den Faktor âsoziales Umfeldâ wohl etwas unterschĂ€tzt.Â
-------Â Korrektur zu Feld-Notiz Nr. 2, Eintrag 5:
Der Faktor âsoziales Umfeldâ wurde als âKleinigkeitâ fehlerhaft kategorisiert. Neue Einstufung:
Signifikant ausschlaggebende Variable, die weitere Beobachtungen und Analysen benötigt.
âŠ
SpĂ€testens jetzt wurde der Ăbermut meines epischen Blockbusters komplett weggeblasen â von einer eisigen Böe, die mich sofort erstarren und frösteln lieĂ.Â
Verdammt.
Es ist Angst.
Nicht gerade mein favorisierter Besucher.Â
Er nervt â
aber manchmal bringt er immerhin neue Erkenntnisse als Gastgeschenk mit.ÂÂ Diesmal brachte er das:
Warum begreifen schon kleine Kinder intuitiv,
dass sie besser einiges an sich verstecken?Es muss also einen soliden Grund geben - und der ist:
Wer will bitte mehr negative soziale Erfahrungen machen, als unbedingt nötig?
Niemand.
Und das weiĂ jedes Kind.Â
âŠVor meinem inneren Auge beginnt nun ein Film:
Eine absurde Mischung aus kuratierten Szenen meiner Vergangenheit und der CrĂšme-de-la-CrĂšme an Worst-Case-Zukunftsvisionen.Â
Ich sehe ihn nicht gern â
aber er klÀrt mich schnell auf.
Warum ich mir dieses KostĂŒm zugelegt habe, ist jetzt völlig klar.
Das war keineswegs Selbstverrat!
Im Gegenteil.
Es war ziemlich intelligent - Ăberlebens-Intelligenz!Â
......
Ich kenne da so eine Gegend.
Auf dem Heimweg von der Schule sollte dein Blick keineswegs von der StraĂe abweichen.
Sonst heiĂt es: âGlotz nicht! Sonst kotz ich!â
Und schneller, als ĂŒberhaupt jemand glotzen könnte:
âWillst du SchlĂ€ge?âÂ
Die Zukunftsszenarien erspare ich hier.
Ich wollte schlieĂlich einen epischen Film voller Abenteuer und Fantasie.
Keinen verdammten Psycho-Thriller.Â
Also, Angst â es reicht jetzt.
Geh doch mal weg!Ein liebevoller Gedanke eilt mir zur Hilfe:
âDenk an deine Familie und deine engsten Freunde.
Die wĂŒrden dich deshalb doch niemals mobben oder verlassen!â
Klingt gut.ÂZu gut.
Leider nicht ĂŒberzeugend, sorry.Â
Also legt er nach und wÀhlt dazu strategisch nun die Ich-Perspektive:
âMeine Liebsten wissen es eigentlich aber doch lĂ€ngst!
Sie merken, dass ich etwas verstecke.
Ich bin jemand anders vor ihnen - als "da drauĂen".
Nicht ganz 100% Autinautin natĂŒrlich.
Der Kontrast zum Outdoor-KostĂŒm, ist aber deutlich genug.Â
Sie spĂŒren sicher, dass da noch viel mehr drunter schlummert...
Und trotzdem lieben sie mich.âÂ
Vielleicht sogar grade "deshalb" â
und gar nicht "trotzdem"?Â
Aber, wenn sie dann "das Ganze" sehen??
Bis vor kurzem wusste ich nicht mal etwas davon - aber ich habe mir scheinbar schon frĂŒh einen Schutzpanzer zugelegt.
Er war mehr als sinnvoll, das war Ăberlebensintellligenz.
Und heute?ÂFeld-Notiz:
Das Vorhaben der kompletten sofortigen De-Maskierung hat sich als schwarz-weiĂ-Denken gezeigt, das unserem Ziel nicht dienlich ist.
Maskierung hat sich als ĂŒberraschend wertvolle und notwendige FĂ€higkeit herausgestellt.Weitere Forschungsfragen:
Ist der Schutzpanzer heute noch notwendig oder hinderlich?
Es wird eine Untersuchung unterschiedlicher sozialer Rahmen benötigt, um herauszufinden - ob die Antwort kontext-abhÀngig variieren könnte.
------Frage an Autinauten mit Praxis-Erfahrung:
Wie hat euer Umfeld auf eure De-Maskierung reagiert?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt?Eure Autinautin - ratlos und aufgeheitert durch Hyperfokus auf Forschung
© AáŽáŽÉȘÉŽáŽáŽáŽÉȘÉŽ 2026 | KáŽÉŽáŽąáŽáŽáŽ, GÊáŽê°ÉȘáŽáŽ áŽê±ÉȘɹɎ & TáŽxáŽ
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Ohman, das ist sooo eine Achterbahn!!! ![]()
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Schleuderfahrt von "himmelhoch jauchzend"
zu "zu Tode betrĂŒbt".
Anstrengend!
Mitten in so ânem Burn-Out, vor allem. ![]()
Kommen wir gleich zum Status Quo:
Der ĂŒberzeugte Beschluss aus Eintrag 5, sogleich mit De-Maskierung zu beginnen, kann nicht mehr umgesetzt werden
Und das nervt gewaltigâŠ! ![]()
Denn es fĂŒhlte sich nach einer unglaublichen Chance an!
FĂŒr den Beginn eines neuen Lebens.
MEINES Lebens.
Vol.2 vom Blockbuster. ![]()
Warum muss er nun abgesagt werden?
Peinlich, banal.
Es ging von der Theorie â in die Praxis. ![]()
Plan: MenschleinkostĂŒm ablegen und raus in die Welt.
Und da wollte ich grad vom Blockbuster Vol. 2 schwÀrmen,
als mir plötzlich erst auffiel,
wie verwirrend es eigentlich fĂŒr die Zuschauer wĂ€re,
wenn mitten im Film - einfach Schauspieler ausgewechselt wĂŒrden! ![]()
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Zuschauer hassen sowas bekanntlich.
Mein Umfeld ist nur das KostĂŒm gewöhnt.
Die Autinautin kennen sie nicht.
In meinem Eifer habe ich den Faktor âsoziales Umfeldâ wohl etwas unterschĂ€tzt. ![]()
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 Korrektur zu Feld-Notiz Nr. 2, Eintrag 5:
Der Faktor âsoziales Umfeldâ wurde als âKleinigkeitâ fehlerhaft kategorisiert.
 Neue Einstufung:
Signifikant ausschlaggebende Variable, die weitere Beobachtungen und Analysen benötigt.
âŠ
SpĂ€testens jetzt wurde der Ăbermut meines epischen Blockbusters komplett weggeblasen â von einer eisigen Böe, die mich sofort erstarren und frösteln lieĂ. ![]()
Verdammt.
Es ist Angst.
Nicht gerade mein favorisierter Besucher. ![]()
Er nervt â
aber manchmal bringt er immerhin neue Erkenntnisse als Gastgeschenk mit. ![]()
 Diesmal brachte er das:
Warum begreifen schon kleine Kinder intuitiv,
dass sie besser einiges an sich verstecken?
Es muss also einen soliden Grund geben - und der ist:
Wer will bitte mehr negative soziale Erfahrungen machen, als unbedingt nötig?
Niemand.
Und das weià jedes Kind. ![]()
âŠ
Vor meinem inneren Auge beginnt nun ein Film:
Eine absurde Mischung aus kuratierten Szenen meiner Vergangenheit und der CrÚme-de-la-CrÚme an Worst-Case-Zukunftsvisionen. ![]()
Ich sehe ihn nicht gern â
aber er klÀrt mich schnell auf.
Warum ich mir dieses KostĂŒm zugelegt habe, ist jetzt völlig klar.
Das war keineswegs Selbstverrat!![]()
Im Gegenteil.
Es war ziemlich intelligent - Ăberlebens-Intelligenz! ![]()
......
Ich kenne da so eine Gegend.
Auf dem Heimweg von der Schule sollte dein Blick keineswegs von der StraĂe abweichen.
Sonst heiĂt es: âGlotz nicht! Sonst kotz ich!â
Und schneller, als ĂŒberhaupt jemand glotzen könnte:
âWillst du SchlĂ€ge?â ![]()
Die Zukunftsszenarien erspare ich hier.
Ich wollte schlieĂlich einen epischen Film voller Abenteuer und Fantasie.
Keinen verdammten Psycho-Thriller. ![]()
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Also, Angst â es reicht jetzt.
Geh doch mal weg!
Ein liebevoller Gedanke eilt mir zur Hilfe:
âDenk an deine Familie und deine engsten Freunde.
Die wĂŒrden dich deshalb doch niemals mobben oder verlassen!â
Klingt gut. ![]()
Zu gut.
Leider nicht ĂŒberzeugend, sorry. ![]()
Also legt er nach und wÀhlt dazu strategisch nun die Ich-Perspektive:
âMeine Liebsten wissen es eigentlich aber doch lĂ€ngst!
Sie merken, dass ich etwas verstecke.
Ich bin jemand anders vor ihnen - als "da drauĂen".
Nicht ganz 100% Autinautin natĂŒrlich.
Der Kontrast zum Outdoor-KostĂŒm, ist aber deutlich genug. ![]()
Sie spĂŒren sicher, dass da noch viel mehr drunter schlummert...
Und trotzdem lieben sie mich.â
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Vielleicht sogar grade "deshalb" â
und gar nicht "trotzdem"? ![]()
Aber, wenn sie dann "das Ganze" sehen??
Bis vor kurzem wusste ich nicht mal etwas davon - aber ich habe mir scheinbar schon frĂŒh einen Schutzpanzer zugelegt.
Er war mehr als sinnvoll, das war Ăberlebensintellligenz.
Und heute? ![]()
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Feld-Notiz:
Das Vorhaben der kompletten sofortigen De-Maskierung hat sich als schwarz-weiĂ-Denken gezeigt, das unserem Ziel nicht dienlich ist.
Maskierung hat sich als ĂŒberraschend wertvolle und notwendige FĂ€higkeit herausgestellt.
Weitere Forschungsfragen:
Ist der Schutzpanzer heute noch notwendig oder hinderlich?
Es wird eine Untersuchung unterschiedlicher sozialer Rahmen benötigt, um herauszufinden - ob die Antwort kontext-abhÀngig variieren könnte.
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Frage an Autinauten mit Praxis-Erfahrung:
Wie hat euer Umfeld auf eure De-Maskierung reagiert?
Welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt?
Eure Autinautin - ratlos und aufgeheitert durch Hyperfokus auf Forschung
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