Zitat von Viktor Dorn am 6. November 2026, 21:05 UhrFür ihn gibt es keine Unschuldigen. Nur Menschen, die er noch nicht beleidigt hat.
Seit 56 Jahren teile ich meinen Kopf mit einem kleinen Arschloch namens Alfons. Er war schon da, bevor ich meinen ersten vernünftigen Gedanken fassen konnte, und wird vermutlich noch pöbeln, wenn mein letzter verklungen ist. Alfons ist mein innerer Kobold. Eine kleine, boshafte Kreatur, die zu allem eine Meinung hat, grundsätzlich keine Argumente besitzt und die gesamte Existenz offenbar für eine persönliche Beleidigung hält.
Er trägt einen kurzen, grünen Hosenanzug, eine Pfeife im Mundwinkel, hält einen gewaltigen Bierkrug in der Hand und sitzt in einem winzigen Vogelkäfig, wie ihn früher die Bergleute für ihre Kanarienvögel benutzten. Woher er das Bier bekommt, weiß niemand. Die Käfigtür ist seit 56 Jahren verschlossen. Trotzdem scheint seine Versorgung mit Alkohol und Tabak besser zu funktionieren als die öffentliche Infrastruktur dieses Landes.
Alfons ist permanent schlecht gelaunt. Er pöbelt gegen die Menschheit, beschimpft das Universum, beleidigt Gott persönlich und wirft dem Teufel vor, seinen beschissenen Höllenladen offensichtlich auch nicht im Griff zu haben.
Sein Verhältnis zur Schöpfung ist ausgesprochen entspannt.
„DIESES GESAMTE VERFICKTE UNIVERSUM IST DOCH EIN EINZIGER, AUFGEQUOLLENER HAUFEN SCHEISSE! UND DER OBERSTE HIMMLISCHE ARSCHVERWALTER HAT AUCH NOCH DIE UNVERSCHÄMTHEIT, SICH FÜR SEINEN KOSMISCHEN PFUSCH ANBETEN ZU LASSEN!“
So ungefähr klingt das bei Alfons.
Seine sprachlichen Beiträge bestehen im Durchschnitt aus fünf Beleidigungen pro sachlichem Satz. Er verfügt über einen bemerkenswerten Wortschatz, den er nahezu ausschließlich dafür verwendet, andere Existenzen möglichst kunstvoll herabzuwürdigen. Gelegentlich entwickelt er dabei eine Eloquenz, die einem promovierten Literaturwissenschaftler zur Ehre gereichen würde. Allerdings nur, um anschließend irgendeinen Menschen als „AUFRECHT GEHENDEN SCHEISSHÜGEL MIT DER INTELLEKTUELLEN AUSSTRAHLUNG EINES VERSTOPFTEN ABFLUSSES“ zu titulieren.
Er spricht ausschließlich schreiend. Ich vermute, dass er selbst im Schlaf brüllt. Falls er überhaupt schläft. Nach 56 Jahren gemeinsamer Existenz habe ich jedenfalls noch keinen verlässlichen Beweis dafür gefunden.
Natürlich beleidigt er auch mich. Warum sollte er ausgerechnet den Menschen verschonen, wenn er schon das Universum und die Gesamtheit der Existenz verachtet?
Ich bin schließlich derjenige, der ihn seit mehr als einem halben Jahrhundert in diesem Käfig hält.
Für Alfons gibt es keine Unschuldigen. Nur Menschen, die er noch nicht beleidigt hat.
Ich liebe dieses kleine Arschloch.
Das bedeutet allerdings keineswegs, dass ich ihm vertraue.
Alfons ist ein überempfindlicher Sensor, der bei jeder Gelegenheit Alarm schlägt. Würde man seine Warnungen ernst nehmen, müsste man ungefähr dreihundertmal pro Stunde sein Leben grundlegend verändern, Menschen aus Fenstern werfen oder der gesamten Schöpfung die Zusammenarbeit aufkündigen.
Seine Vorschläge sind meistens ebenso radikal wie unbrauchbar.
Wenn mir beispielsweise mein Vorgesetzter mitteilen würde, dass ich künftig kein Homeoffice mehr machen darf, hätte Alfons innerhalb von Millisekunden einen vollständigen Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Einschließlich einer detaillierten Anleitung zur zweckentfremdeten Verwendung der unteren Extremitäten meines Vorgesetzten und einer Wand, deren Tragfähigkeit anschließend vermutlich überprüft werden müsste.
Alfons ist auch ein ausgesprochen visueller Typ.
Er begnügt sich selten mit einer verbalen Empfehlung. Viel lieber produziert er eine dreihundertminütige Dokumentation, die innerhalb eines Wimpernschlags in meinem Kopf abläuft. Einschließlich psychologischer Analyse, dramatischer Zuspitzung, eindrucksvoller Spezialeffekte und einer Schlusssequenz, die vermutlich in mehreren Ländern ausschließlich unter Vorlage einer richterlichen Anordnung gezeigt werden dürfte.
Manchmal sehe ich mir diese Vorstellungen durchaus interessiert an. Gelegentlich hole ich mir gedanklich Popcorn dazu.
Danach sage ich meistens: „Interessante Idee, Alfons. Aber das lassen wir lieber.“
„DU HAST DOCH GESEHEN, WIE HERRLICH DIESER AUFGEBLASENE DRECKSKERL DURCH DIE GEGENFLIEGENDE GEGEND GEFLOGEN WÄRE!“
„Durch die gegenfliegende Gegend?“
„ACH, SEINE SCHEISSEMINENZ HAT ALSO EINEN FEHLER ENTDECKT? WIE ENTZÜCKEND, DU AUFGEBLASENER KOHLENSTOFFFURZ! STECK DIR DEINE WOHLMEINENDE KRITIK SAMT DEINER GRAMMATIK DAHIN, WO SELBST DER TEUFEL NUR MIT GUMMIHANDSCHUHEN REINFASST! FICK DICH!
„Ist ja schon gut. Also ja, Alfons: Besonders der dritte Akt war beeindruckend.“
„DANN SETZ DIESE VERDAMMTE KUNST DOCH ENDLICH IN DIE TAT UM, DU FEIGES STÜCK SCHEISSE!“
„Nein.“
Anschließend rüttelt er an den Käfigstäben, beleidigt meine Vorfahren bis mindestens ins ausgehende Mittelalter und erklärt mich zum erbärmlichsten Vertreter einer ohnehin schon vollkommen misslungenen Spezies.
Ich stelle ihn manchmal mitsamt seinem Käfig in eine Schublade. Das hilft zwar nicht gegen das Geschrei, aber wenigstens muss ich ihn dabei nicht ansehen.
Alfons hat übrigens noch nie ein Argument vorgebracht. Keines. In 56 Jahren.
Das Erstaunliche ist, dass er gelegentlich trotzdem recht hat.
Manchmal meldet sich Alfons mit einer Einschätzung, für die er keinerlei vernünftige Erklärung liefern kann. Dann prüfe ich die Sache selbst. Gelegentlich stellt sich heraus, dass sein Verdacht tatsächlich zutraf.
Und damit beginnt das eigentliche Elend.
Alfons springt in seinem Käfig im Kreis, schwenkt seinen Bierkrug, führt irgendeinen obszönen Siegestanz auf und brüllt:
„ICH HATTE RECHT! ICH HATTE RECHT, DU ELENDER SCHEISSKERL! DER GROSSE ALFONS HAT ES EUCH ALLEN GEZEIGT! IHR KÖNNT MICH ALLE MAL KREUZWEISE!“
Das muss ich mir anschließend drei Tage lang anhören.
Warum ich euch das alles erzähle?
Weil ich beschlossen habe, Alfons nach 56 Jahren erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen.
Bislang durfte er seine bemerkenswerte Vorstellung vom gesellschaftlichen Zusammenleben ausschließlich in meinem Kopf verbreiten. Künftig werde ich ihn gelegentlich an meinen Gedanken teilhaben lassen, wenn ich mich mit politischen, gesellschaftlichen oder sonstigen Absurditäten beschäftige.
Ich habe ihm gerade davon erzählt.
„DU HAST WAS, DU VERDAMMTER SOHN TAUSENDER VÄTER?“
„Ich habe beschlossen, dass die Leute dich kennenlernen sollen.“
„ACH, SEINE BEKACKTE SCHREIBERMAJESTÄT HAT ALSO BESCHLOSSEN, MICH DER ÖFFENTLICHKEIT ZUM FRASS VORZUWERFEN? WER HAT DIR DIESE FRECHHEIT EIGENTLICH GENEHMIGT, DU AUFGEBLASENER WICHSER?“
Ich vermute, dass Alfons von der Idee offenbar noch nicht restlos überzeugt ist.
In unregelmäßigen Abständen wird Alfons also künftig hier auftauchen. Manchmal werden wir uns einig sein. Meistens wird er mich beleidigen. Gelegentlich wird er ausnahmsweise recht behalten, was ich anschließend vermutlich wieder drei Tage lang bereuen werde.
Ich kann weder versprechen, dass seine Beiträge besonders hilfreich sein werden, noch dass sie irgendeinen Erkenntnisgewinn mit sich bringen.
Aber nach 56 Jahren darf dieser kleine Kerl ruhig einmal die Öffentlichkeit kennenlernen.
Ich werde ihn jetzt wieder in seine Schublade stellen.
„DU KANNST MICH DOCH NICHT EINFACH IN DIESE BESCHISSENE SCHUBLADE STECKEN, DU SELBSTGERECHTES ARSCHLOCH! ICH BIN EINE INSTITUTION! EIN VERDAMMTES NATUREREIGNIS! EIN PHILOSOPHISCHES ERDBEBEN! ICH VERLANGE RESPEKT, DU ELENDER SCHEISSHÜGEL!“
Ich sollte wirklich langsam anfangen, Miete von ihm zu verlangen.
Seit 56 Jahren teile ich meinen Kopf mit einem kleinen Arschloch namens Alfons. Er war schon da, bevor ich meinen ersten vernünftigen Gedanken fassen konnte, und wird vermutlich noch pöbeln, wenn mein letzter verklungen ist. Alfons ist mein innerer Kobold. Eine kleine, boshafte Kreatur, die zu allem eine Meinung hat, grundsätzlich keine Argumente besitzt und die gesamte Existenz offenbar für eine persönliche Beleidigung hält.
Er trägt einen kurzen, grünen Hosenanzug, eine Pfeife im Mundwinkel, hält einen gewaltigen Bierkrug in der Hand und sitzt in einem winzigen Vogelkäfig, wie ihn früher die Bergleute für ihre Kanarienvögel benutzten. Woher er das Bier bekommt, weiß niemand. Die Käfigtür ist seit 56 Jahren verschlossen. Trotzdem scheint seine Versorgung mit Alkohol und Tabak besser zu funktionieren als die öffentliche Infrastruktur dieses Landes.
Alfons ist permanent schlecht gelaunt. Er pöbelt gegen die Menschheit, beschimpft das Universum, beleidigt Gott persönlich und wirft dem Teufel vor, seinen beschissenen Höllenladen offensichtlich auch nicht im Griff zu haben.
Sein Verhältnis zur Schöpfung ist ausgesprochen entspannt.
„DIESES GESAMTE VERFICKTE UNIVERSUM IST DOCH EIN EINZIGER, AUFGEQUOLLENER HAUFEN SCHEISSE! UND DER OBERSTE HIMMLISCHE ARSCHVERWALTER HAT AUCH NOCH DIE UNVERSCHÄMTHEIT, SICH FÜR SEINEN KOSMISCHEN PFUSCH ANBETEN ZU LASSEN!“
So ungefähr klingt das bei Alfons.
Seine sprachlichen Beiträge bestehen im Durchschnitt aus fünf Beleidigungen pro sachlichem Satz. Er verfügt über einen bemerkenswerten Wortschatz, den er nahezu ausschließlich dafür verwendet, andere Existenzen möglichst kunstvoll herabzuwürdigen. Gelegentlich entwickelt er dabei eine Eloquenz, die einem promovierten Literaturwissenschaftler zur Ehre gereichen würde. Allerdings nur, um anschließend irgendeinen Menschen als „AUFRECHT GEHENDEN SCHEISSHÜGEL MIT DER INTELLEKTUELLEN AUSSTRAHLUNG EINES VERSTOPFTEN ABFLUSSES“ zu titulieren.
Er spricht ausschließlich schreiend. Ich vermute, dass er selbst im Schlaf brüllt. Falls er überhaupt schläft. Nach 56 Jahren gemeinsamer Existenz habe ich jedenfalls noch keinen verlässlichen Beweis dafür gefunden.
Natürlich beleidigt er auch mich. Warum sollte er ausgerechnet den Menschen verschonen, wenn er schon das Universum und die Gesamtheit der Existenz verachtet?
Ich bin schließlich derjenige, der ihn seit mehr als einem halben Jahrhundert in diesem Käfig hält.
Für Alfons gibt es keine Unschuldigen. Nur Menschen, die er noch nicht beleidigt hat.
Ich liebe dieses kleine Arschloch.
Das bedeutet allerdings keineswegs, dass ich ihm vertraue.
Alfons ist ein überempfindlicher Sensor, der bei jeder Gelegenheit Alarm schlägt. Würde man seine Warnungen ernst nehmen, müsste man ungefähr dreihundertmal pro Stunde sein Leben grundlegend verändern, Menschen aus Fenstern werfen oder der gesamten Schöpfung die Zusammenarbeit aufkündigen.
Seine Vorschläge sind meistens ebenso radikal wie unbrauchbar.
Wenn mir beispielsweise mein Vorgesetzter mitteilen würde, dass ich künftig kein Homeoffice mehr machen darf, hätte Alfons innerhalb von Millisekunden einen vollständigen Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Einschließlich einer detaillierten Anleitung zur zweckentfremdeten Verwendung der unteren Extremitäten meines Vorgesetzten und einer Wand, deren Tragfähigkeit anschließend vermutlich überprüft werden müsste.
Alfons ist auch ein ausgesprochen visueller Typ.
Er begnügt sich selten mit einer verbalen Empfehlung. Viel lieber produziert er eine dreihundertminütige Dokumentation, die innerhalb eines Wimpernschlags in meinem Kopf abläuft. Einschließlich psychologischer Analyse, dramatischer Zuspitzung, eindrucksvoller Spezialeffekte und einer Schlusssequenz, die vermutlich in mehreren Ländern ausschließlich unter Vorlage einer richterlichen Anordnung gezeigt werden dürfte.
Manchmal sehe ich mir diese Vorstellungen durchaus interessiert an. Gelegentlich hole ich mir gedanklich Popcorn dazu.
Danach sage ich meistens: „Interessante Idee, Alfons. Aber das lassen wir lieber.“
„DU HAST DOCH GESEHEN, WIE HERRLICH DIESER AUFGEBLASENE DRECKSKERL DURCH DIE GEGENFLIEGENDE GEGEND GEFLOGEN WÄRE!“
„Durch die gegenfliegende Gegend?“
„ACH, SEINE SCHEISSEMINENZ HAT ALSO EINEN FEHLER ENTDECKT? WIE ENTZÜCKEND, DU AUFGEBLASENER KOHLENSTOFFFURZ! STECK DIR DEINE WOHLMEINENDE KRITIK SAMT DEINER GRAMMATIK DAHIN, WO SELBST DER TEUFEL NUR MIT GUMMIHANDSCHUHEN REINFASST! FICK DICH!
„Ist ja schon gut. Also ja, Alfons: Besonders der dritte Akt war beeindruckend.“
„DANN SETZ DIESE VERDAMMTE KUNST DOCH ENDLICH IN DIE TAT UM, DU FEIGES STÜCK SCHEISSE!“
„Nein.“
Anschließend rüttelt er an den Käfigstäben, beleidigt meine Vorfahren bis mindestens ins ausgehende Mittelalter und erklärt mich zum erbärmlichsten Vertreter einer ohnehin schon vollkommen misslungenen Spezies.
Ich stelle ihn manchmal mitsamt seinem Käfig in eine Schublade. Das hilft zwar nicht gegen das Geschrei, aber wenigstens muss ich ihn dabei nicht ansehen.
Alfons hat übrigens noch nie ein Argument vorgebracht. Keines. In 56 Jahren.
Das Erstaunliche ist, dass er gelegentlich trotzdem recht hat.
Manchmal meldet sich Alfons mit einer Einschätzung, für die er keinerlei vernünftige Erklärung liefern kann. Dann prüfe ich die Sache selbst. Gelegentlich stellt sich heraus, dass sein Verdacht tatsächlich zutraf.
Und damit beginnt das eigentliche Elend.
Alfons springt in seinem Käfig im Kreis, schwenkt seinen Bierkrug, führt irgendeinen obszönen Siegestanz auf und brüllt:
„ICH HATTE RECHT! ICH HATTE RECHT, DU ELENDER SCHEISSKERL! DER GROSSE ALFONS HAT ES EUCH ALLEN GEZEIGT! IHR KÖNNT MICH ALLE MAL KREUZWEISE!“
Das muss ich mir anschließend drei Tage lang anhören.
Warum ich euch das alles erzähle?
Weil ich beschlossen habe, Alfons nach 56 Jahren erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen.
Bislang durfte er seine bemerkenswerte Vorstellung vom gesellschaftlichen Zusammenleben ausschließlich in meinem Kopf verbreiten. Künftig werde ich ihn gelegentlich an meinen Gedanken teilhaben lassen, wenn ich mich mit politischen, gesellschaftlichen oder sonstigen Absurditäten beschäftige.
Ich habe ihm gerade davon erzählt.
„DU HAST WAS, DU VERDAMMTER SOHN TAUSENDER VÄTER?“
„Ich habe beschlossen, dass die Leute dich kennenlernen sollen.“
„ACH, SEINE BEKACKTE SCHREIBERMAJESTÄT HAT ALSO BESCHLOSSEN, MICH DER ÖFFENTLICHKEIT ZUM FRASS VORZUWERFEN? WER HAT DIR DIESE FRECHHEIT EIGENTLICH GENEHMIGT, DU AUFGEBLASENER WICHSER?“
Ich vermute, dass Alfons von der Idee offenbar noch nicht restlos überzeugt ist.
In unregelmäßigen Abständen wird Alfons also künftig hier auftauchen. Manchmal werden wir uns einig sein. Meistens wird er mich beleidigen. Gelegentlich wird er ausnahmsweise recht behalten, was ich anschließend vermutlich wieder drei Tage lang bereuen werde.
Ich kann weder versprechen, dass seine Beiträge besonders hilfreich sein werden, noch dass sie irgendeinen Erkenntnisgewinn mit sich bringen.
Aber nach 56 Jahren darf dieser kleine Kerl ruhig einmal die Öffentlichkeit kennenlernen.
Ich werde ihn jetzt wieder in seine Schublade stellen.
„DU KANNST MICH DOCH NICHT EINFACH IN DIESE BESCHISSENE SCHUBLADE STECKEN, DU SELBSTGERECHTES ARSCHLOCH! ICH BIN EINE INSTITUTION! EIN VERDAMMTES NATUREREIGNIS! EIN PHILOSOPHISCHES ERDBEBEN! ICH VERLANGE RESPEKT, DU ELENDER SCHEISSHÜGEL!“
Ich sollte wirklich langsam anfangen, Miete von ihm zu verlangen.
