Zitat von Admina R am 13. September 2026, 20:01 Uhr
Kurz nach dem Aufwachen schaut man, bei Facebook und Co nach neuen Beiträgen, setzt eigene Beiträge ab oder kommentiert Beiträge und wartet dabei auf Likes und Reaktionen? Das geht den ganzen Tag über, bis es Schlafenzeit ist? Selbst die berufliche Tätigkeit, wird unterbrochen, um "mal schnell" bei Facebook reinzuschauen und auch im Urlaub kann man nicht ohne Facebook und Co?
Dann dürfte bereits eine Abhängigkeit entstanden sein.
Jedes Like, jeder Kommentar, auch wenn er negativ ist, aktiviert den Bereich im Gehirn, der für das Belohnungsgefühl zuständig ist. Das Gehirn identifiziert jede Reaktion, die man erhält, als Belohnung, wie die Tafel Schokolade, für eine gute Note.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Entzugserscheinungen auftreten können, wenn, ungewollt, der Kontakt zu Facebook und Co unterbrochen wird. Personen, denen der Zugang verweigert wurde, ohne, dass sie selbst die Entscheidung getroffen hatten, zeigten Reizbarkeit, Unruhe, Ängste, Schlafstörungen, bis hin zu Depressionen, auf.
Die Entzugserscheinungen waren damit vergleichbar mit dem Entzug von Medikamenten, Drogen oder Alkohol.
Die Untersuchungen zeigten, dass Menschen, die eine Abhängigkeit zeigten, ihr reales soziales Umfeld vernachlässigten, Hobbys nicht mehr ausgeübt wurden, die berufliche Tätigkeit vernachlässigten und nur darauf gewartet wurde, eine Situation zu schaffen, in der man dann wieder, heimlich, Facebook und Co nutzen konnte. Anweisungen des Arbeitgebers, das Handy nur während der Pausenzeiten zu nutzen, wurden als feindselige Handlungen betrachtet und ignoriert.
Die Krankenkassen, wie auch die EU-Kommission warnen schon länger vor den Abhängigkeitsfolgen, wobei Kinder ganz besonders im Blick sind. Kinder betrachteten fehlende Reaktionen, z.B. auf ein Selfie, als Ablehnung ("Niemand mag mich"), mit Folgen.
Quellen:
Krankenkasse DAK, Social-Media-Sucht bei Jugendlichen: Ursachen, Folgen und wirksame Prävention, https://www.dak.de/dak/gesundheit/psychische-gesundheit/sucht/social-media-sucht-bei-jugendlichen-ursachen-folgen-und-wirksame-praevention_85778
Tagesschau, EU sieht Suchtgefahr bei Facebook und Instagram, 10.07.2026, https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-meta-suchtgefahr-100.html
Bundeszentrale für politische Bildung, 07.09.2026, Prozess gegen Meta, https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche-dosis-politik/581240/prozess-gegen-meta/
Deutsches Ärzteblatt, Soziale Medien: Facebook-Sucht und Suizidrisiko, https://www.aerzteblatt.de/archiv/soziale-medien-facebook-sucht-und-suizidrisiko-115af541-63c6-4de7-b406-a501a277de2c
EU-Kommission, Kommission stellt vorläufig fest, dass das süchtig machende Design von Instagram und Facebook gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt, 10.07.2026, https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/news/commission-preliminarily-finds-addictive-design-instagram-and-facebook-breach-digital-services-act

Kurz nach dem Aufwachen schaut man, bei Facebook und Co nach neuen Beiträgen, setzt eigene Beiträge ab oder kommentiert Beiträge und wartet dabei auf Likes und Reaktionen? Das geht den ganzen Tag über, bis es Schlafenzeit ist? Selbst die berufliche Tätigkeit, wird unterbrochen, um "mal schnell" bei Facebook reinzuschauen und auch im Urlaub kann man nicht ohne Facebook und Co?
Dann dürfte bereits eine Abhängigkeit entstanden sein.
Jedes Like, jeder Kommentar, auch wenn er negativ ist, aktiviert den Bereich im Gehirn, der für das Belohnungsgefühl zuständig ist. Das Gehirn identifiziert jede Reaktion, die man erhält, als Belohnung, wie die Tafel Schokolade, für eine gute Note.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Entzugserscheinungen auftreten können, wenn, ungewollt, der Kontakt zu Facebook und Co unterbrochen wird. Personen, denen der Zugang verweigert wurde, ohne, dass sie selbst die Entscheidung getroffen hatten, zeigten Reizbarkeit, Unruhe, Ängste, Schlafstörungen, bis hin zu Depressionen, auf.
Die Entzugserscheinungen waren damit vergleichbar mit dem Entzug von Medikamenten, Drogen oder Alkohol.
Die Untersuchungen zeigten, dass Menschen, die eine Abhängigkeit zeigten, ihr reales soziales Umfeld vernachlässigten, Hobbys nicht mehr ausgeübt wurden, die berufliche Tätigkeit vernachlässigten und nur darauf gewartet wurde, eine Situation zu schaffen, in der man dann wieder, heimlich, Facebook und Co nutzen konnte. Anweisungen des Arbeitgebers, das Handy nur während der Pausenzeiten zu nutzen, wurden als feindselige Handlungen betrachtet und ignoriert.
Die Krankenkassen, wie auch die EU-Kommission warnen schon länger vor den Abhängigkeitsfolgen, wobei Kinder ganz besonders im Blick sind. Kinder betrachteten fehlende Reaktionen, z.B. auf ein Selfie, als Ablehnung ("Niemand mag mich"), mit Folgen.
Quellen:
Krankenkasse DAK, Social-Media-Sucht bei Jugendlichen: Ursachen, Folgen und wirksame Prävention, https://www.dak.de/dak/gesundheit/psychische-gesundheit/sucht/social-media-sucht-bei-jugendlichen-ursachen-folgen-und-wirksame-praevention_85778
Tagesschau, EU sieht Suchtgefahr bei Facebook und Instagram, 10.07.2026, https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-meta-suchtgefahr-100.html
Bundeszentrale für politische Bildung, 07.09.2026, Prozess gegen Meta, https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche-dosis-politik/581240/prozess-gegen-meta/
Deutsches Ärzteblatt, Soziale Medien: Facebook-Sucht und Suizidrisiko, https://www.aerzteblatt.de/archiv/soziale-medien-facebook-sucht-und-suizidrisiko-115af541-63c6-4de7-b406-a501a277de2c
EU-Kommission, Kommission stellt vorläufig fest, dass das süchtig machende Design von Instagram und Facebook gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt, 10.07.2026, https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/news/commission-preliminarily-finds-addictive-design-instagram-and-facebook-breach-digital-services-act
